Mintos Invest & Access – meine Meinung zum neuen Produkt – Vorteile und Nachteile

Morgen wird Mintos Invest & Access starten. Das ist ein neues Produkt von Mintos. Eigentlich mehr eine Anlagemethode, denn an der grundlegenden Struktur bei Mintos mit den Darlehensanbahnern und den Krediten ändert sich nichts. Es geht mehr darum, wie einfach der Anleger in diese Kredite investieren kann. Der CEO hat das am Freitag auf der P2P Conference in Riga vorgestellt (Video sollte automatisch am richtigen Punkt starten, wenn nicht es ist bei 2:29:22). Ich war auch dort, hab es mir angehört und auch mit einigen anderen Anlegern die ebenfalls auf der Konferenz waren darüber gesprochen und mir meine Gedanken dazu gemacht.

Mintos Invest und Access

Mintos Invest und Access will es den Anlegern so leicht wie möglich machen zu investieren und dabei automatisch breit diversifiziert zu sein. Mintos bietet den Anlegern an mit wenigen Klicks zu sagen, wieviel sie inevstieren wollen, und verteilt das Geld dann automatisch so, dass das Geld über sehr viele Kredite (und Anbahner) verteilt wird und so einen gewichteten Durchschnittszins des Marktplatzes erreicht. Dabei werden nur solche Anbahner einbezogen, die schon mindestens 6 Monate auf dem Marktplatz sind und eine Rückkaufgarantie anbieten.

Mintos verspricht den Anlegern, dass sie (unter normalen Marktbedingungen) sofort ihr Geld wieder bekommen können, und auch der Ausstieg nur wenige Klicks sind, die Anleger sich also nicht um den Verkauf auf dem Sekundärmarkt kümmern müssen. Mintos will das durch einen Weiterverkauf der Kredite an andere Anleger realisieren.

Anleger können auch im neuen Produkt weiterhin sehen, in welchen Kredite sie investiert sind. Eine Übersichtseite wird die Verteilung auf Anbahner zeigen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Mintos Invest und Access Vorrang beim Invest haben wird. D.h. die Invest und Access Anleger werden bedient bevor die Autoinvests und manuellen Invest am Primärmarkt erfolgen.

Mintos zielt mit dem neuen Produkt darauf es supereinfach für solche Anleger zu machen, die möglichst wenig über ihr Investment nachdenken wollen und sich um die Maximierung der Rendite kümmern wollen. Es wird eine Übersichtseite zu Invest & Access geben. Dort wird der im Moment auf dem Marktplatz errechnete gewichtete Durchschnittsatz gezeigt (als ich draufschaute 11,98%), dieser wirde sich aber mit dem Marktgeschehen verändern und ist nicht garantiert.

Wichtig sind auch die Fussnoten und die Erläuterungen in den Fragen und Antworten. So ist klar gekennzeichnet, dass das ’sofort‘ bei der Auszahlung sich immer nur auf Kredite die nicht in Verzug sind, bezieht. Wenn ein Anleger aber z.B. 25% in Verzug hat (bei Mintos Buyback Krediten ein nicht unüblicher Wert), dann bedeutet dass, sofort ausgezahlt werden nur 75%, der Rest erst wenn nach spätestens 60 Tagen das Buyback greift, wenn der Kredit ausläuft, oder ggf. wenn dieser wieder im Plan ist.

Anleger können Mintos Invest & Access parallel zu ihren bisherigen invests fahren, zu beachten ist aber das Invest & Access Cash im Konto vorrangig verwendet, d.h. es ist unwahrscheinlich dass dann noch konventionelle Autoinvests des Anlegers zum Zuge kämen.

mintos invest und access vergleich

Mintos Invest & Access – Vorteile, Nachteile, meine Meinung

Das Ziel von Mintos Invest and Access ist ja offensichtlich es so einfach wie möglich zu machen und die Einstiegshürden sehr gering zu machen. Und wie Bondora Go&Grow zeigt gibt es eine sehr hohe Nachfrage nach vereinfachten Produkten. Die Bondora Statistiken zeigen, dass im April 2019 schon 63% aller neuen Anlegergelder über Go&Grow investiert wurden (vs Portfolio Pro, Portfolio Manager oder manuell, API).

Aus der Sicht eines langjährigen Anlegers der gewillt ist, etwas mehr Zeit und Gehirnschmalz für eine höhere Rendite einzusetzen, sieht das neue Produkt nicht sehr attraktiv aus. Per Definition liefert es den gewichteten Durchschnitt als Zinssatz. Und ich verliere die Kontrolle über die Auswahl der Darlehensanbahner.

In den letzten Wochen war es kein Problem mit Autoinvests bei genügender Diverisifikation und ohne Nutzung der riskantesten Anbahner zu Zinssätzen von 13%- 14% anzulegen.Bei Nutzung des neuen Produktes würde man also auf mindestens 1 bis 2% Rendite verzichten. Siehe dazu auch ‚Würden das Psychologen über Go & Grow sagen‚.

Zu beachten ist insbesondere auch, dass das was Mintos anzeigt, der durchschnittliche Zinssatz ist (steht ja auch so da) und nicht die erwartete Rendite. Und Mintos bezieht ja alle Anbahner ein also auch die mit langer Schonfrist und solche, die keine Zinsen auf Kredite im Verzug zahlen.

Und Liquidität bietet der Sekundärmarkt den Anlegern auch bisher schon. Mit dem richtigen Preis ist alles in Minuten oder Stunden verkaufbar (auch mit wenigen Mausklicks). Und 0,2 bis vielleicht 0,6% Abschlag sind ein geringer Preis, wenn ich dafür vorher die höhere Rendite eingefahren habe.

Der einzige Anwendungsfall wo ich Invest & Access vielleicht eigenen Autoinvests vorziehen würde, wäre wenn ich nur für einen sehr begrenzten Zeitraum anlegen wollte, vielleicht bis 120 Tage.

Es gibt aus meiner Sicht 2 Gründe warum Mintos Invest und Access einführt:

  1. Den offensichtlichen: Es gibt Nachfrage nach einem einfachen produkt und die wird befriedigt
  2. Den für Anleger vermutlich nicht offensichtlichen: Es ist ein Verkaufsargument mit dem Mintos neue Darlehensanbahner, die nicht so hohe Zinsen bieten können, überzeugen kann auf den Marktplatz zu kommen. Denn bisher waren Kredite mit Zinssätzen unter dem Durchschnittszinssatz bei Mintos schwer verkäuflich. Auch die vorgefertigten Autoinvests haben da nicht so viel gebracht. Mit Invest and Access wird das anders. Da können sie neuen Originators sagen, nach 6 Monaten sind die einfach Teil des Pakets das mit Invest und Access vermarktet wird

Das bringt uns zum interessanten Punkt: Wie wird sich Invest und Access auf die Marktdynamik bei Mintos auswirken. Im Forum Thread zu Invest and Access gibtes schon mehrere Seiten Spekulationen und auch Befürchtungen, die Zinsen könnten sinken oder Anleger könnten ‚gezwungen‘ sein Invest und Access zu nutzen um zu vermeiden, dass ihr Geld unverzinst liegt, weil die Autoinvest nicht mehr genug greifen. Aus meiner Sicht ist es viel zu früh für irgendwelche Vorhersagen. Und niemand ist ‚gezwungen‘ anzulegen. Der Markt wird es richten. Sollten Anleger unzufrieden sein, ziehen sie halt Geld ab und nehmen andere Plattformen. Gab es in Phasen mit niedrigeren Mintos Zinsen in der Vergangenheit auch schon. Aber spannend ist es auf jeden Fall die Entwicklung zu beobachten.

Was meint ihr? Teil doch bitte Eure Erwartungen und Gedanken im Forum.

Es waren auch andere Blogger, sowohl deutsche als auch internationale auf der Konferenz. Der Hobbyinvestor hat hier schon seine Meinung zum neuen Produkt geschrieben. Der Finanzfisch teilt seine Einschätzung hier.

Würden das Psychologen über Bondora Go & Grow sagen?

Bondora Go & Grow erfreut sich allgemeiner Beliebtheit bei deutschen Anlegern. Gleichzeitig sind im Netz viele negative Stimmen zu Portfolio Pro von Bondora zu lesen. „Finger weg“ heisst es da unter anderem. Ich fand das schon seit dem Start von Go & Grow paradox.

Zur Erinnerung: Bei Go & Grow steuert Bondora die Verteilung des Anlegergeldes auf die Kredite und verspricht dem Anleger eine Rendite von bis zu 6,75% p.a.. Bei Portfolio Pro nutzt der Anleger einen Autoinvest und kann die Verteilung selbst beeinflussen, die Zinsen sind abhängig von den gewählten Länder- und Bonitätseinstellungen liegen z.B. für estnische A und B Kredite bei rund 11 bis 17% p.a.

Der Großteil der Anleger bevorzugt also Go&Grow mit 6,75%, während es bei Portfolio Pro höhere Zinsen gibt? Warum? Nun, die Anleger wollen anscheinend mit Ausfällen nichts zu tun haben, denn die 6,75% gibt es quasi fix, während die genannten Zinsraten bei Portfolio Pro die Nominalzinsen sind und natürlich nicht alle Kredite plangemäß abzahlen, sondern damit zu rechnen ist, dass ein gewisser Anteil ausfällt und ins Inkasso geht.

Ist Go & Grow also die vernünftige Wahl eines risikoaversen deutschen Anlegers?

Ich finde das immer noch paradox. Denn über Go & Grow investiert Bondora das Geld in dieselben Kredite, in die der Anleger auch direkt mittels Portfolio Pro investieren würde. Es sind nicht irgendwelche speziellen anderen Kredite. Es gibt also genauso Ausfälle, Zahlungsverzögerungen und Inkasso. Der Unterschied ist nur, der Anleger sieht sie nicht (weil Bondora Go&Grow keinerlei Informationen zum zugrundliegenden Portolio des einzelnen Anlegers anzeigt, sondern nur fein jeden Tag akkumulierte aber noch nicht ausbezahlte Zinsen im Account anzeigt).

Der Anleger verzichtet also auf potentiell höhere Renditen und nimmt lieber die fixe Rendite von bis zu 6,75%, die ihm Bondora verspricht. Anmerkung: Fix ist sie natürlich nur in unter „normalen“ Marktbedingungen, denn Bondora garantiert sie nicht. Seit Einführung von Go & Grow wurde sie bisher aber konstant erreicht.

Um dieses Paradox zu verstehen, bringe ich nun die in der Überschrift erwähnten Psychologen ins Spiel.

In folgendem Experiment bitte erst beide Entscheidungen betrachten, dann die Wahl treffen

Entscheidung 1 zwischen Auswahl:
A) sicherer Gewinn von 240 Euro
B) 25% Chance 1000 Euro zu gewinnen und 75% Chance nichts zu gewinnen

Entscheidung 2 zwischen Auswahl:
C) sicherer Verlust von 750 Euro
D) 75% Chance 1000 Euro zu verlieren und 25% Chance nichts zu verlieren

73% der Befragten wählten A) in Entscheidung 1 und D) in Entscheidung 2. Bei Gewinnen bevorzugen Menschen Sicherheit (risikoavers), während sie bei möglichen Verlusten spekulativer handeln um den Verlust zu vermeiden. Nur 3% der Teilnehmer wählten die Kombination B und C.

Dass das nicht rational ist, zeigt sich überdeutlich, wenn man die Auswahlen nicht getrennt, sondern kombiniert darstellt

AD) 25% Chance 240 Euro zu gewinnen und 75% Chance 760 Euro zu verlieren
BC) 25% Chance 250 Euro zu gewinnen und 75% Chance 750 Euro zu verlieren

So dargestellt erkennt jeder, dass die Kombination der Entscheidungen B & C die bessere Wahl ist.

Dieses Beispiel ist aus dem Buch Thinking Fast and Slow (dt. „Schnelles Denken, langsames Denken„) von Daniel Kahnemann, dass ich extrem stark empfehlen kann. Es illustriert einen der beschriebenen Effekte, dass nämlich Menschen Verluste stärker empfinden als Gewinne und somit mehr Anstrengungen unternehmen um Verluste zu vermeiden als Gewinne zu erzielen.

Was hat das jetzt mit Bondora zu tun?

Ich behaupte mal einfach, die Popularität von Bondora Go & Grow (und übrigens auch der Rückkaufgarantie bei anderen Plattformen) ist im Vergleich zu Portfolio Pro nicht rational, sondern basiert auf diesem psychologischen Muster bei der Entscheidung des Anlegers, wo er investieren möchte. Der Anleger übergewichtet das Risiko (bzw. den mentalen Schmerz) der Ausfälle.

Die Anleger wählen also (bis zu) 6,75% Rendite (Go & Grow) statt sich für ca. 9% Rendite (Portfolio Pro unter der Annahme estnische A Kredite mit 12% Zins, 5% Ausfall und 2% wieder Eintreibung im Rahmen des Inkasso – vereinfachend – mir ist klar, dass man die Prozente wegen der Zeitachse nicht einfach addieren kann) zu entscheiden.

Jetzt wird als Gegenargument sicher die besser / tägliche Liquidität von Go&Grow kommen. Es ist richtig, dass bei Go&Grow alles (im Regelfall) sofort ausbezahlt werden kann. Rational betrachtet sehe ich aber keinen Vorteil zu Portfolio Pro. Die grünen Kredite konnten in den letzten Jahren auch immer sofort auf dem Zweitmarkt verkauft werden, bringen aber sogar noch 1-2% Aufschlag. 90-95% können also auch dort sofort liquidiert werden (unter der Annahme dass nur in estnische Kredite guter Bonität investiert wird). Die restlichen 5-10% gelbe und rote Kredite muss der Anleger zwar aussitzen aber aufgrund des Zinseszinseffektes und der höheren Verzinsung entsprechen die 90%-95% schon nach relativ kurzer Anlagedauer den 100% aus der Go & Grow Anlage.

Da ich aufgrund diverses Meinungsbekundungen davon ausgehe, dass viele der Leser, so sie Bondora Anleger sind, das anders sehen, können wir gerne im Bondora Forum weiter diskutieren.

Und aus genau den Überlegungen lege ich selbst nur über Portfolio Pro und nicht über Go & Grow an.

P.S.: zum Thema Wahrnehmung generell (nicht Bondora) hat Thomas hier auch eine Beobachtung: „…Und zu welchem Zinssatz sind die Anleger nun schlussendlich bereit ihr Geld den Plattformen zu überlassen?
Hier war ich überrascht ich hätte unterm Strich mit einer noch höhere Erwartung an die Zinssätze gerechnet. Die Durchschnittserwartung an das Umfrage Ergebnis wäre damit, so ganz naiv gerechnet, unterm Strich mal mindestens ein halbes Prozent höher gewesen als die vorher geäußerte Rendite Erwartung, also so knapp bei mehr als 11,5 % (das ist auch mein Zielwert). Dem ist mitnichten so. … kann es wirklich sein das eher unerfahrene Anleger, die Höhe des Zinses als den relevanten Faktor für die zu erwartende Rendite vernachlässigen?“

 

 

 

 

Offizieller Launch von Bondora Go & Grow

Das neue Produkt von Bondora, genannt Bondora Go & Grow wird ja nun schon mehrere Monate von vielen Anlegern genutzt. Im Forum gibt es dementschprechend auch schon über 7 Seiten mit Erfahrungen und Meinungen der deutschen Nutzer.

Jetzt launcht Bondora das Go & Grow Angebot für alle Nutzer und hat diese Pressemitteilung verschickt:

„Go & Grow“: Fintech und P2P-Kreditplattform Bondora startet Wachstumskonto für Privatanleger
● „Go & Grow“ ermöglicht erstmals Investitionen mit sofortiger Liquidität in Privatkredite für Anleger egal welchen Erfahrungsgrads
● Anlagealternative mit niedrigem Risiko und verlässlicher Rendite
● Bondora: 10 Jahre Markterfahrung, über 35.000 Anleger, 127 Millionen Euro Investitionen und 18 Millionen ausgezahlte Zinsen
Tallinn, 5. Juni 2018 ​– Bondora, eine führende europäische Investment-Plattform für private Peer-to-Peer-Kredite, startet heute sein Wachstumskonto „Go & Grow“ in Deutschland und europaweit. Damit können Privatanleger erstmals ohne Aufwand, mit geringem Risiko, verlässlichen Renditen und sofortiger Liquidität in den Wachstumsmarkt zwischen Privatpersonen vermittelter Kredite (Peer-to-Peer-Kredite, auch P2P-Kredite genannt) investieren. „Go & Grow“ soll Menschen eine Alternative bieten, die in Zeiten, in denen Banken auf Spar- und Girokonten meist keine Zinsen mehr zahlen, eine Geldanlage mit niedrigem Risiko und attraktivem Ertrag suchen.

Mit „Go & Grow“ investiert der Anleger automatisiert in ein ausgewogenes Portfolio privater Kredite mit niedriger Risikoeinstufung. Dafür erhält er eine jährliche Rendite von bis zu 6,75 Prozent. Es gibt weder eine Mindestlaufzeit noch eine Mindesteinlage, das bei „Go & Grow“ angelegte Geld inklusive Zinsen ist jederzeit verfügbar und kann gegen eine pauschale Gebühr von einem Euro zu jedem Zeitpunkt abgehoben werden.

„Peer-to-Peer-Kredite als Anlageform waren bisher vor allem erfahrenen Investoren vorbehalten, die strategisch investieren wollten und bereit waren, Zeit und Mühe für die Verwaltung ihres Portfolios aufzuwenden. Mit ‚Go & Grow’ öffnen wir den Markt für P2P-Kredite erstmals für alle Privatanleger“, so Pärtel Tomberg, Gründer und CEO von Bondora. „Tagesgeldkonten, Sparbücher und andere klassische Anlageformen mit niedrigem Risiko und berechenbarem Zinsertrag sind aufgrund der jahrelangen Niedrigzinspolitik keine attraktive Option mehr für Anleger. Hier sind neue Konzepte gefragt, die genau dieser Anlegergruppe echte Alternativen bieten. ‚Go & Grow’ erfüllt genau die Bedürfnisse dieser Investoren und zeigt, welche vielfältigen Möglichkeiten Peer-to-Peer-Kredite für Investoren bieten.”

„Go & Grow“ ergänzt das Angebot von Bondora, das mit „Portfolio Manager“ und „Portfolio Pro“ zwei Produkte umfasst, die Anlegern die Möglichkeit geben, direkt in P2P-Kredite zu investieren und diese auf dem Zweitmarkt erneut zu verkaufen. „Portfolio Manager“ ist ein halbautomatisiertes Tool, das Anlegern bei ihrer Investmententscheidung hilft, während „Portfolio Pro“ Anlegern erlaubt, ihre eigenen Filter zu setzen und individuell festzulegen, worin genau sie investieren möchten.

Bondora vergibt private Kredite in Estland, Finnland und Spanien – Märkte, in denen Peer-to-Peer-Kredite eine wichtige und akzeptierte Form der Kreditvergabe darstellen. Das Unternehmen wurde 2007 in Estland gegründet und eröffnete 2009 den ersten Kreditmarktplatz in Skandinavien. Seit 2015 ist Bondora für Anleger aus aller Welt verfügbar.

Bislang haben über 35.000 Anleger 127 Millionen Euro investiert und 18 Millionen Euro an Rendite verdient. Mit mehr als 10.000 Anlegern und 22 Millionen Euro an Investitionen ist Deutschland einer der größten und wichtigsten Märkte für Bondora.

„Go & Grow“ wurde im April erstmals auf der Fachmesse Invest 2018 in Stuttgart einem Fachpublikum vorgestellt und in den vergangenen Monaten von ausgewählten Anlegern getestet. Ab sofort ist das Produkt sowohl für bestehende als auch für neue Kunden … verfügbar“