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steuerliche frage  
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nobodyofconsequence



Anmeldedatum: 02.09.2007
Beiträge: 4536

BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 13:29    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Chton hat Folgendes geschrieben:

Ist damit nicht schlicht und ergreifend die ganze P2P - Sache unsinnig geworden ?

Nein, sie wird nur bei schlechten Bonitäten teurer.
Wenn Du nur 2% Ausfälle hast, zum Beispiel, dann macht das nicht so viel aus, weil Dir das FA dann gerade mal ein halbes Prozent "extra" abknabbert. Bei 10% sieht die Sache natürlich anders aus.

Ergo sind wir bei der Erkenntnis, die gewisse Leute im smava-Forum schon vor 7 Jahren hatten: Investment in niedrige Bonitäten ist schwer, rentabel zu bekommen.

Das trifft natürlich Bondora besonders. Andererseits haben die natürlich ziemlich Spielraum wegen der generell noch extrem hohen Zinssätze.
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stern



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Beiträge: 535

BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 16:02    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Die mathrmatische Formel lautet übrigens: Nominalzinssatz x 0,74 - Ausfall (in%) = Nomialzinssatz nach Ausfall und Steuern. Dieser sollte maximal gemacht werden.
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nobodyofconsequence



Anmeldedatum: 02.09.2007
Beiträge: 4536

BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 16:15    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

stern hat Folgendes geschrieben:
Die mathrmatische Formel lautet übrigens: Nominalzinssatz x 0,74 - Ausfall (in%) = Nomialzinssatz nach Ausfall und Steuern. Dieser sollte maximal gemacht werden.


Wichtig: den Ausfall musst Du annualisieren, damit das stimmt. Also, wenn Du z.B. bei einem 3-Jahres-Kredit einen Ausfall von 50% der Kreditsumme hast, dann ist das in der Rechnung kein Ausfall von 50%, sondern hängt von Zins und Ausfallzeitpunkt ab.

Kriegst Du korrekt nur über eine interne-Zinsfuß-Rechnung raus.

Zinsrechnung ist Scheiße....
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stern



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Beiträge: 535

BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 16:55    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben:
stern hat Folgendes geschrieben:
Die mathrmatische Formel lautet übrigens: Nominalzinssatz x 0,74 - Ausfall (in%) = Nomialzinssatz nach Ausfall und Steuern. Dieser sollte maximal gemacht werden.


Wichtig: den Ausfall musst Du annualisieren, damit das stimmt. Also, wenn Du z.B. bei einem 3-Jahres-Kredit einen Ausfall von 50% der Kreditsumme hast, dann ist das in der Rechnung kein Ausfall von 50%, sondern hängt von Zins und Ausfallzeitpunkt ab.

Kriegst Du korrekt nur über eine interne-Zinsfuß-Rechnung raus.

Zinsrechnung ist Scheiße....


Ich beziehe den Ausfall (genauer: die Restschuld der ausgefallenen Anteile) und die Investitionssumme jeweils auf das Jahr der Kreditvergabe. D.h. zB. alle Ausfälle von im Jahr 2014 ausgegebenen Kredite beziehe ich auf die gesamte Kreditsumme 2014, egal ob sie 2015 oder später ausfallen.

Diese Zahl sagt mir doch dann, was mir nach 1 Jahr an Kreditsumme fehlt, da ausgefallen. Und diese muss durch 0,74 teilen um auf den Mindestnominalzinssatz zu kommen, bei dem man keinen Verlust gemacht hat.
Wieso hängt der annuisierte Ausfall vom Zinssatz ab?
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nobodyofconsequence



Anmeldedatum: 02.09.2007
Beiträge: 4536

BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 17:56    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

stern hat Folgendes geschrieben:

Diese Zahl sagt mir doch dann, was mir nach 1 Jahr an Kreditsumme fehlt, da ausgefallen. Und diese muss durch 0,74 teilen um auf den Mindestnominalzinssatz zu kommen, bei dem man keinen Verlust gemacht hat.
Wieso hängt der annuisierte Ausfall vom Zinssatz ab?


Was nach einem Jahr fehlt, ist ja nicht relevant. Relevant ist, was am Ende des Projektes fehlt. Und da kannst Du halt nicht Deinen Ausfall aus dem ersten Jahr bei 5-jährigen Projekten 5 mal rechnen oder so. Du fragst ja nach der Rendite.
Und vom Zinssatz hängt das ganze ab, weil bis zum Ausfall ja noch Zinsen gezahlt werden (bzw. danach nicht mehr), die Du in Deiner Rechnung oben aber nicht drin hast (also den Zinsausfall hast Du nicht drin, Du rechnest, als würden die komplett gezahlt). Bei lang laufenden Projekten und hohen Zinsen kann das aber einen großen Unterschied machen.

Die Zinsen über die ganze Laufzeit sind aber nunmal (1+i)^t und nicht einfach nur der Zinssatz.


Ein Beispiel: Du hast 10 Projekte mit 10% Zinsen und 3 Jahren Laufzeit. Davon fällt eines am ersten Tag aus und zahlt nix. Die Rendite nach Deiner Rechnung wäre -2,6% (10% Ausfall, auf's erste Jahr gerechnet, 10% Zinsen*0,74).

Ist aber nicht so. Die Rendite ist nur -0.6%. Weil die Laufzeit eben drei Jahre sind und Du auch über die drei Jahre Zinsen bekommst.
Außerdem bekommst Du die Zinsen nur auf den noch nicht getilgten Anteil, die Kapitalbindungsdauer ist also auch krumm.

In Summe: Deine Rechnung als Vereinfachung geht, aber Du musst dazu kompliziert die Verluste annualisieren. Einfacher ist es, einfach die ganze tatsächliche Zahlungsreihe inkl. Steuerabzug in Excel zu hacken und den Zinsfuß zu ziehen.

EDIT: positiv ist sie dann doch nicht...
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stern



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Beiträge: 535

BeitragVerfasst am: 31.03.2015, 18:41    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Lass mich mal nachdenken...
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Veannon



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Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 30.05.2015, 13:29    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Meine in 2014 investierter 500,- € Testballon möchte nun (noch dieses Wochenende) beim deutschen FA versteuert werden. Mag mir mal bitte Jemand sagen, wo ich da irgendeinen Schrieb bei Bondora runterladen kann? Finde da leider nichts. Und die Zeit drängt... Danke
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fundamentalist



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Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 30.05.2015, 13:49    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Veannon hat Folgendes geschrieben:
Meine in 2014 investierter 500,- € Testballon möchte nun (noch dieses Wochenende) beim deutschen FA versteuert werden. Mag mir mal bitte Jemand sagen, wo ich da irgendeinen Schrieb bei Bondora runterladen kann? Finde da leider nichts. Und die Zeit drängt... Danke


Die schlechte Nachricht zuerst:

Es gibt keinen Schrieb!
Du musst dir es selbst ausrechnen!

Jetzt die gute Nachricht:

Dein Finanzamt hat dieses Wochenende geschlossen! Laughing
_________________
Dashboardwerte
15.07.2018
erh. rendite Fundingcircle: -3,56%
Lendico Ihre jährliche Nettorendite: ca. 4,5 %
Auxmoney Renditeindex: 4,73%
Januar 2019:
Bondorra Xirr: 55,3 %
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phoenix225



Anmeldedatum: 02.08.2012
Beiträge: 131

BeitragVerfasst am: 30.05.2015, 13:56    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Unter der Rubrik Cashflow kann man sich sehr gut die Zinsen (actual income) für das Jahr (Auswertungsbeginn Januar und 12 Monate) anzeigen lassen. Bei Verkäufen schließe ich mich meinem Vorredner an: Viele Spaß beim rechnen
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Veannon



Anmeldedatum: 10.06.2014
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 30.05.2015, 15:22    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Ich danke euch - nervig. Wegen 10,- Euro "Gewinn"...
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Aalfiete
Gast





BeitragVerfasst am: 28.10.2015, 08:58    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Ich war kürzlich bei meinem Finanzamt vorstellig, weil bezgl. meiner Steuererklärung ein paar Fragen offen waren. U.a. wollten die Belege haben über die Auslandseinkünfte.

Erst einmal kannten die dort p2p gar nicht. Ergo habe ich ihnen mal einen kleinen Exkurs verpaßt. Auch habe ich ihnen detailliert geschildert am Beispiel Bondora, wie man sich da teilweise die Zahlen mühsam zusammenpfriemeln muß. Da haben sie dankend drauf verzichtet und meine Art der Gewinnermittlung akzeptiert. Also auch sämtliche Gebühren, Zweitmarktdifferenzen usw.

Bescheid ist gerade gekommen, also alles akzeptiert.
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Atrock



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BeitragVerfasst am: 07.02.2016, 10:02    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Hallo ich bin Laie möchte jetzt aber auch kein neues Thema aufmachen. Ich habe zur Zeit etwa 1500 Euro bei Twino und mintos investiert. Ich habe so ziemlich genau Anfang Januar mit dem investieren angefangen. Habt ihr eine Formel für mich wie ich nächstes Jahr die ZinsEinkünfte in der Steuererklärung angebe bzw ausrechne?

Vielen dank
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Aalfiete
Gast





BeitragVerfasst am: 07.02.2016, 10:24    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Atrock hat Folgendes geschrieben:
Hallo ich bin Laie möchte jetzt aber auch kein neues Thema aufmachen. Ich habe zur Zeit etwa 1500 Euro bei Twino und mintos investiert. Ich habe so ziemlich genau Anfang Januar mit dem investieren angefangen. Habt ihr eine Formel für mich wie ich nächstes Jahr die ZinsEinkünfte in der Steuererklärung angebe bzw ausrechne?

Vielen dank


Gar nicht. Die brauchst Du nur abschreiben. Hilfreich ist dazu als Beleg ein Screenausdruck. Findest Du in Overview (Mintos) und Summary (Twino).

Im Folgejahr mußt Du subtrahieren, da beide fortschreiben.
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Atrock



Anmeldedatum: 03.02.2016
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Wohnort: Bielefeld

BeitragVerfasst am: 07.02.2016, 10:32    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Uff ok wie gesagt ivh bin Laie Smile wo ist den jetzt der unterschied zwischen abschreiben und angeben ? Soll es heißen es reicht ich füge der SE lediglich den screenshot als Papier bei?
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Aalfiete
Gast





BeitragVerfasst am: 07.02.2016, 10:39    Titel: Re: steuerliche frage (Bondora) Antworten mit Zitat

Atrock hat Folgendes geschrieben:
Uff ok wie gesagt ivh bin Laie Smile wo ist den jetzt der unterschied zwischen abschreiben und angeben ? Soll es heißen es reicht ich füge der SE lediglich den screenshot als Papier bei?


Das was auf dem Screen als Steuerertrag steht, schreibst Du da ab und trägst es in die SE ein. Nur Beleg ohne Eintrag im Steuerformular wird das FA kaum anerkennen. Wink
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