Capitalrise – Plattform für britische Luxusimmobilien

Am 25. September – dem Tag vor der Lendit Konferenz – habe ich mit mit Uma Rajah, Geschäftsführerin von Capitalrise in London getroffen. Neben einem Rundgang durch die beiden Standorte habe ich mich vor allem über die Entwicklungen in den letzten Jahre updaten lassen. Capitalrise ist bereits seit 2016 am Markt und spezialisiert sich auf das High-End Segment. Sehr teure Immobilien in bestimmten Bezirken. Uma Rajah erläuterte mir, dass Capitalrise sich auf einige wenige Postleitzahlgebiete in London beschränkt. Ausserhalb Londons erfüllen gibt es nur ganz, ganz wenige Objekte, die ihr Anforderungsprofil matchen. Beispiele für Locations, an denen Capitalrise Objekte bereits finanziert hat sind Eaton Square (Belgravia), Grosvenor Square (Mayfair), Knightsbridge und on the Strand.

Uma Rajah, CapitalriseUma Rajah betonte wie wichtig die Qualität und die Lage sei. Für solche aussergewöhnlichen Immobilien gäbe es immer einen Markt. Die bisherigen Ergebnisse scheinen ihr recht zu geben. Nach ihren Angaben gab es bisher keine Ausfälle und die Renditen lagen bei 10%. Zielwert ist generell eine Rendite über 7%. Für Anleger ist die Plattform kostenlos, das Minimum Invest liegt allerdings bei 1000 Pfund pro Kredit. Rajah findet das angemessen und sagt, dass es zuvor für Privatanleger gar nicht möglich war sich an der Finanzierung solcher Objekte zu beteiligen. Alle Kredite sind durch die Immobilien besichert. Es gibt einen Zweitmarkt.

Die Plattform finanziert sich aus der Gebühr , die die Kreditnehmer zahlen. Diese liegt bei rund 3% der Kreditsumme.

Gefragt ob sie starke negative Einflüsse im Falle eines Brexit oder einer Rezension sieht, verneinte Rajah.

Mein Fazit und warum ich derzeit nicht investiere

Capitalrise ist u.a. interessant, weil es ein sehr spezielles Marktsegement bedient. Auch die bisherige Entwicklung sieht gut aus. Aber mit der aktuellen Unsicherheit durch Brexit und den Auswirkungen auf den Pfund Kurs werde ich keine weitere britische Plattform ins Portfolio nehmen. Vielleicht wenn klar ist, wie es bzgl. Brexit weitergeht. Zudem ist das Mindestinvest für meinen Geschmack sehr hoch angesetzt. Und der Dealflow ist nicht so stetig, dass ich innerhalb der Plattform eine gute Diversifikation erreichen könnte.

Nutzt Du Capitalrise? Dann teile doch bitte Deine Capitalrise Erfahrungen im Forum.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*
Website