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Oktaeder P2P Legende

Anmeldedatum: 13.07.2010 Beiträge: 10880 Wohnort: Bei Karlsruhe
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Verfasst am: 07.07.2018, 09:19 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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Mit mehr EInkommen zahlst du absolt mehr Steuern. Und zwar überproportial mehr. _________________ Mein Blog rund um p2p Kredite
Bondora/XIRR ca. 12%/ Investiere per API.
Stand 9/2023
Weitere Anlagen bei Swaper*,peerberry,afranga,lendermarket und estateguru |
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Claus Lehmann Site Admin

Anmeldedatum: 31.08.2007 Beiträge: 18820
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reisender1967

Anmeldedatum: 03.04.2017 Beiträge: 1981
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Verfasst am: 07.07.2018, 12:36 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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Die 25% sind der Durchschnittssteuersatz. Der Grenzsteuersatz liegt aber durch die Progression wesentlich höher. Das bedeutet, jeder zusätzliche Euro (also z.B. die P2P Zinsen) werden zu diesem höheren Satz versteuert.
Je höher das Einkommen desto höher werden die Sätze.
Bei 14.000 Euro liegt der Durchschnittssteuersatz bei 7%, der Grenzsteuersatz aber bei 26%
Bei 14.200 Euro liegt der Durchschnittssteuersatz bei 8%, der Grenzsteuersatz aber schon bei 31%. Also würde man etwa ab diesem Gesamteinkommen mehr Steuern zahlen als bisher.
Hier kannst Du die Tabelle dazu runterladen:
http://www.grundtabelle.de/#Grundtabelle_zum_Download _________________ Alles nur meine Meinung und jeder darf gerne eine andere haben.
Ich wünsche uns allen viel Erfolg mit unseren Investments. |
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Elohim

Anmeldedatum: 03.03.2015 Beiträge: 2314 Wohnort: Milky Way
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Verfasst am: 08.07.2018, 13:11 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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Bei 42% statt 26,375% überlege ich mir das ernsthaft, ob ich den Anteil von p2p-Investitionen nicht deutlich reduziere oder auch aussteige. _________________ Γνῶθι σεαυτόν |
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dadula
Anmeldedatum: 30.09.2017 Beiträge: 270
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Verfasst am: 08.07.2018, 13:27 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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@Elohim
und was siehts Du dann als Alternative ? |
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reisender1967

Anmeldedatum: 03.04.2017 Beiträge: 1981
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Verfasst am: 08.07.2018, 14:36 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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| Elohim hat Folgendes geschrieben: | | Bei 42% statt 26,375% überlege ich mir das ernsthaft, ob ich den Anteil von p2p-Investitionen nicht deutlich reduziere oder auch aussteige. |
Würde ich dann auch ernsthaft überlegen und das Kapital wieder größtenteils in Aktien und/oder ETF umschichten. Aber noch ist ja zum Glück nicht soweit. _________________ Alles nur meine Meinung und jeder darf gerne eine andere haben.
Ich wünsche uns allen viel Erfolg mit unseren Investments. |
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stefans
Anmeldedatum: 27.05.2016 Beiträge: 1599
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Verfasst am: 08.07.2018, 14:51 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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| oder man zieht in ein anderes land um. also irgendwie nach luxemburg oder sowas |
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reisender1967

Anmeldedatum: 03.04.2017 Beiträge: 1981
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Verfasst am: 08.07.2018, 14:54 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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Das wäre mir dann doch zu extrem. _________________ Alles nur meine Meinung und jeder darf gerne eine andere haben.
Ich wünsche uns allen viel Erfolg mit unseren Investments. |
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JLukat

Anmeldedatum: 25.12.2014 Beiträge: 185 Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am: 08.07.2018, 18:45 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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| reisender1967 hat Folgendes geschrieben: | | Elohim hat Folgendes geschrieben: | | Bei 42% statt 26,375% überlege ich mir das ernsthaft, ob ich den Anteil von p2p-Investitionen nicht deutlich reduziere oder auch aussteige. |
Würde ich dann auch ernsthaft überlegen und das Kapital wieder größtenteils in Aktien und/oder ETF umschichten. Aber noch ist ja zum Glück nicht soweit. |
Wieso kommt man damit steuerlich besser weg? _________________ Meine Investitionen:
https://jlukat.de/invest/images/investitionen.png?1913 |
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reisender1967

Anmeldedatum: 03.04.2017 Beiträge: 1981
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Verfasst am: 08.07.2018, 22:15 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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Weil die Änderung nur Zinseinnahmen betreffen soll.
Aktiengewinne und Dividenden sollen weiterhin mit 26,375% besteuert werden. _________________ Alles nur meine Meinung und jeder darf gerne eine andere haben.
Ich wünsche uns allen viel Erfolg mit unseren Investments.
Zuletzt bearbeitet von reisender1967 am 08.07.2018, 22:32, insgesamt einmal bearbeitet |
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Zedandi
Anmeldedatum: 02.11.2016 Beiträge: 1486
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Verfasst am: 08.07.2018, 22:29 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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| reisender1967 hat Folgendes geschrieben: | Weil die Änderung nur Zinseinnahmen betreffen soll.
Aktiengewinne und Dividenden sollen weiterhin mit 23,375% besteuert werden. |
Mit 26,375% werden außerdem nur die Ausschüttungen besteuert, ca. 2/3 der langfristigen Wertsteigerung erfolgt durch Kursgewinne und die werden ja erst beim Verkauf besteuert, d.h. man kann den Zinseszins für sich arbeiten lassen. |
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Oktaeder P2P Legende

Anmeldedatum: 13.07.2010 Beiträge: 10880 Wohnort: Bei Karlsruhe
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Verfasst am: 09.07.2018, 08:16 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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| Zedandi hat Folgendes geschrieben: | | reisender1967 hat Folgendes geschrieben: | Weil die Änderung nur Zinseinnahmen betreffen soll.
Aktiengewinne und Dividenden sollen weiterhin mit 23,375% besteuert werden. |
Mit 26,375% werden außerdem nur die Ausschüttungen besteuert, ca. 2/3 der langfristigen Wertsteigerung erfolgt durch Kursgewinne und die werden ja erst beim Verkauf besteuert, d.h. man kann den Zinseszins für sich arbeiten lassen. |
Bei Kursgewinnen? Wie geht das? _________________ Mein Blog rund um p2p Kredite
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Mephisto
Anmeldedatum: 22.03.2017 Beiträge: 460
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Verfasst am: 09.07.2018, 08:24 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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Naja bisher hat die Politik ja noch nichts beschlossen. Außerdem steht das mit der Abschaffung der Abgeltungssteuer sicher schon seit 10 Jahren auf dem Programm.
Die Frage ist auch, wie beliebt sich die Politik damit macht. Wenn man nur die Steuern für Zinserträge erhöht, erwischt man ja nicht wirklich die Reichen, die man erwischen will. Die meisten haben ihr Vermögen ja in Aktien und leben von den Dividenden und nicht den 0,01% Zinsen auf dem Sparbuch. Aber die Politik weiß halt wieder, was die Menschen bewegt  |
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JLukat

Anmeldedatum: 25.12.2014 Beiträge: 185 Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am: 09.07.2018, 08:34 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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| Zedandi hat Folgendes geschrieben: | | reisender1967 hat Folgendes geschrieben: | Weil die Änderung nur Zinseinnahmen betreffen soll.
Aktiengewinne und Dividenden sollen weiterhin mit 23,375% besteuert werden. |
Mit 26,375% werden außerdem nur die Ausschüttungen besteuert, ca. 2/3 der langfristigen Wertsteigerung erfolgt durch Kursgewinne und die werden ja erst beim Verkauf besteuert, d.h. man kann den Zinseszins für sich arbeiten lassen. |
@reisender1967
Dass die Änderungen nur Zinseinnahmen betreffen sollen war mir entgangen. Danke für den Hinweis. Das ist aber nur angedacht und noch nicht beschlossen. Warten wir mal ab.
@Zedandi
Kursgewinne hat man erst nach einem Verkauf und kann diese dann wieder verzinslich investieren. Wie man vor der Gewinnrealisierung einen Zinseszinseffekt erreicht, ist mir nicht ersichtlich. _________________ Meine Investitionen:
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Zedandi
Anmeldedatum: 02.11.2016 Beiträge: 1486
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Verfasst am: 09.07.2018, 12:05 Titel: Re: Abgeltungssteuer GroKo 2018? |
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| JLukat hat Folgendes geschrieben: |
@Zedandi
Kursgewinne hat man erst nach einem Verkauf und kann diese dann wieder verzinslich investieren. Wie man vor der Gewinnrealisierung einen Zinseszinseffekt erreicht, ist mir nicht ersichtlich. |
Aus verschiedenen wissenschaftlichen Studien zur Renditeentwicklung am Aktienmarkt (bzw. weltweit an verschiedenen Aktienmärkten) weiß man, dass die Aufteilung der Rendite zwischen Ausschüttungen & Kursgewinnen langfristig beim breiten Markt ca. 1/3 zu 2/3 ist. Die Kursgewinne folgen langfristig der Gewinnentwicklung und die fällt ja nicht einfach vom Himmel sondern resultiert aus den ständigen Investitionen ins laufende Geschäft (Teil des Gewinns, der nicht ausgeschüttet wird). Man rechnet ja langfristig grob mit 8-10% p.a. (vor Inflation, danach dann die bekannteren 7-8%), davon dann 2-3% Dividenden und 5-8% Kursgewinne. Da die Kursgewinne immer erst bei der Realisierung versteuert werden (mal die Änderung bei ETFs außen vor gelassen), ergibt sich somit ein Zinseszinseffekt für langfristig orientierte Buy&Hold-Anleger. Wer bei Einzelaktien andauernd Gewinne realisiert und umschichtet hat natürlich weder den Zinseszins noch die 1/3 zu 2/3 Aufteilung, sondern halt die nicht-prognostizierbare kurzfristige Entwicklung die dann wohl durch die Kursentwicklung dominiert wird.
Die ganze Betrachtung gilt natürlich nur langfristig aber dafür war sie in der Vergangenheit recht stabil. Und ja, mit statistischen Betrachtungen ist es so eine Sache, kann für den Einzelfall natürlich komplett anders aussehen, ob heutige Anleger auch die historische Durchschnittsrendite einfahren werden kann noch niemand sagen. Aber wenn man nicht daran glaubt, dass das Investment in Aktien langfristig eine gute Wahl ist, stellt sie die Steuer-/Umschichtfrage ja erst gar nicht... |
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