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Reservetopf in Kurzläufer-P2P?  

 
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Reservetopf in Kurzläufer-P2P?
ja
30%
 30%  [ 7 ]
nein
69%
 69%  [ 16 ]
Stimmen insgesamt : 23

Autor Nachricht
GeldEsel



Anmeldedatum: 27.12.2018
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 19.03.2019, 14:18    Titel: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Hallo miteinander,

mittlerweile lese ich mit in die Geld-Thematik via Aktien mit Kopf, Finanzrocker und p2p-Kredite ein.

Als Schritt eins wird oft ein Reservetopf empfohlen, das ist die Summe, die bei einem Notfall (Auto kaputt, Zahn-OP, grösseres an der Wohnung, mentale Sicherheit bei Arbeitslosigkeit) relativ kurzfristig abrufbar sein sollte.

Als fiktive Zahl (und besser rechenbar) habe ich 10000 für mich festgesetzt.

Die Anforderungen an die Reserve ist daher
- max. in 1 Monat verfügbar
- 20-80% der Reserve benötigt (also wenn nicht die ganze Reserve benötigt wird)
- im Notfall sind 5-10% Verlust bei der Summe verschmerzbar

Die bisherige Lösung war typischerweise das Tagesgeld.

Inzwischen suche ich nach Argumenten, warum Kurzläufer-P2P meine Anforderungen nicht erfüllen könnte :lol:
- in 1 Monat verfügbar (= Zweitmarkt, Rückkaufmöglichkeit)
- 20-80% der Reserve benötigt (= ein Teil könnte durch den Rücklauf aus kurzlaufenden Krediten gedeckt werden)
- im Notfall sind 5-10% Verlust bei der Summe verschmerzbar (= Kredite mit Rabatt verkaufen)
-Risiko: P2P Plattform ist pleite

Was denkt Ihr, mache ich einen zu riskanten Denkfehler?

Alternative Anlagen wären für mich ein ETF oder Anleihen
- in 1 Monat verfügbar (= hohe Verfügbarkeit)
- 20-80% der Reserve benötigt (= nur ein Teil auflösen)
- im Notfall sind 5-10% Verlust bei der Summe verschmerzbar (= Restrisiko ist wohl eher bei 10-30% siehe Ende 2018).
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kaph1016



Anmeldedatum: 30.07.2018
Beiträge: 65

BeitragVerfasst am: 19.03.2019, 14:55    Titel: Re: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Also die Option mit ETF und/oder Anleihen finde ich persönlich Quatsch.

Normalerweise teilst du dein gesamtes Vermögen ja in einen risikoarmen und risikoreichen Teil ein. P2P zählt definitiv zum risikoreichen Teil.

Mit dem Notgroschen oder Reservetopf willst du ja zum einen schnell liquide sein und meines Erachtens sollte das Risiko auf Verlust nicht allzu groß sein. Das hat dann natürlich Auswirkungen auf die Rendite.

TG:
Liquidität hoch, Rendite gering, Risiko "gering" (Einlagensicherung)

P2P (Go&Grow):
Liquidität hoch, Rendite mittel, Risiko "mittel" (ist immer noch P2P!)

P2P (Kurzläufer, z.B. Mintos):
Liquidität "hoch" (Grace period, Buyback etc.), Rendite hoch, Risiko hoch (Ausfall Anbahner, Ausfall Plattform etc. etc.)

Die Frage ist eben was willst du damit genau erreichen? Wink


Ich für meinen Teil habe den Notgroschen zu 2/3 auf dem TG und zu 1/3 bei Go&Grow
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Morre



Anmeldedatum: 05.03.2019
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19.03.2019, 15:15    Titel: Re: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Weder P2P Kredite, noch EFTs sind tatsächlich besichert und damit als eiserne Reserve nicht nützlich, natürlich sind beide im besten Fall ausreichend diversifiziert und mit Buyback, jedoch bleibt immer ein nicht unerhebliches Restrisiko. Echte Krisen hält keine der beiden Varianten mit "nur" 5-10% Verlust aus. Natürlich sind auch die Besicherung bei Banken nur bis zu einem gewissen Grad verlässlich, aber zumindest gibt es dort einen Einlagensicherungsfond.

Ich weiß nicht wie viel du netto verdienst und welche Ausgaben du im Alltag ungefähr hast, aber halte 10.000 Euro als "eiserne" Reserve schon für reichlich hoch. Man sagt 3-6 netto Monatsgehälter, wenn du also etwas risikofreudiger bist, leg 1/3 der 10.000 etwas risikoreicher an (EFTs und P2P kurzfristig) und für die 2/3 suchst du dir ne Bank innerhalb der EU, die zumindestens 0,5% Zinsen geben, dann wird das Geld zumindestens nicht so schnell von der Inflation gefressen. Ggf. kannst du auch ne Teil in Fremdwährung (z.B. USD) investieren und dann von Wechselkursen (wiederum ein nicht unterschätzbares Risiko) profitieren, bei manchen Fremdwährungskonten (nicht bei deutschen Banken) gibt es auch Zinsen auf USD von über 2%, also oberhalb der Inflation.
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Unterwegs auf:
Mintos, Bondora, Robocash, Peerberry, Grupeer, Viainvest, Crowdestor, Kapilendo
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reisender1967



Anmeldedatum: 03.04.2017
Beiträge: 625

BeitragVerfasst am: 19.03.2019, 18:54    Titel: Re: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Ich denke, wenn Dir das Verlustrisiko bewusst ist, entspricht Bondora Go&Grow am ehesten Deinen Anforderungen.

Verfügbarkeit --> ähnlich wie Tagesgeldkonto, Geld ist in der Regel nach 1 - 2 Werktagen auf Deinem Konto, 1 Euro Abhebegebühr.

Zinsatz --> momentan 6,75%, deutlich höher als Tagesgeldkonto.

Risiko --> Sonderform von P2P, somit deutlich höher als Tagesgeldkonto, aber mit Bondora steht ein großer Anbieter dahinter.
_________________
Investiert in Mintos, Bondora Go&Grow, Grupeer.
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Flexie



Anmeldedatum: 23.04.2016
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: 19.03.2019, 19:30    Titel: Re: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Die Reserve für den Notfall in P2P oder ETF anzulegen, ist meiner Meinung nach Schwachsinn.

Ich würde die 10000€ einfach auf einem separaten Konto liegen lassen und wenn du das Geld brauchst, hast du es.

P2P ist sowieso schon risikoreich und die Zinsen decken die Inflation locker der Reserve.
Aktien sind nur für einen längeren Zeitraum gedacht.
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j789



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Beiträge: 318

BeitragVerfasst am: 19.03.2019, 19:44    Titel: Re: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Lass doch 1/3 von den 10K auf dem Konto, 1/3 aufs Tagesgeldkonto und 1/3 legste bei Bondora G&G an.

Oder wenns riskanter sein soll, mach 5K Tagesgeldkonto und 5K Bondora G&G.

ETFs und Anleihen wären zu riskant bzw zuwenig Zinsen.
Bei Kurzläufern kannst Pech haben das 3/4 im Verzug sind und sie mit Abschlägen verkaufen musst.

Mal davon ab, du hast doch bestimmt genug deiner Kohle in riskante Bereiche gesteckt, dann musst du deine wichtige Reserve nicht auch noch riskant anlegen!
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Doso



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Beiträge: 678

BeitragVerfasst am: 20.03.2019, 00:47    Titel: Re: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Es gäbe noch den ARERO Fonds. Den kann man bei einigen Broker kostenlos handeln da 100% Rabatt auf Ausgabeaufschlag/Rücknahme. Den kann man daher auch innerhalb eines Bankarbeitstages wieder liquidieren.
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fangri



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Beiträge: 198

BeitragVerfasst am: 20.03.2019, 11:22    Titel: Re: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Ich verstehe nicht, warum das Risiko von Go&Grow so häufig als geringer im Vergleich zu P2P mit Buyback eingeschätzt wird. Wie argumtiert ihr das?
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StefanAlbert



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BeitragVerfasst am: 20.03.2019, 12:55    Titel: Re: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Ich hab meinen Notgroschen (2x Monatsgehalt) auf dem Tagesgeldkonto liegen + einen zusätzlichen Betrag für Anschaffungen

Dann hab ich eine private AfA-Tabelle, in der ich jede größere Anschaffung kalkulatorische Abschreibe. Beispielsweise mein TV. Der hat 1100€ gekostet und ich werde ihn vermutlich 60 Monate nutzen. Das heißt ich muss monatlich 1/60stel, also 18€, beiseite legen, damit ich mir in 60 Monaten wieder einen neuen Fernseher kaufen kann. Und das mach ich mit allen Elektrogeräten, Möbeln usw.. Am Ende kommt da Betrag X raus. Bei mir sind das ca. 215€ im Monat. Ich hänge am besten zur Verdeutlichung einen Screenshot an. Das Spiel kann man natürlich nach persönlicher Präferenz in jeglicher Detailstufe spielen. Über die Zeit kommt da ganz schön was zusammen in den Topf.



Für den Fall, dass 2 Dinge gleichzeitig kaputt gehen und von heute auf morgen ersetzt werden müssen, habe ich eine extra Reserve auf dem Tagesgeldkonto liegen. Der Rest ist in mittelfristigen Anlagen untergebracht. Beispielsweise in P2P-Kredite.

Muss was ersetzt werden, kauf ich es und muss dann entprechend den Reservetopf wieder auffüllen indem ich aus den mittelfristigen Anlagen was abziehe oder ich getragene Schlüpper verkaufe (Spaß). Dafür ist das Geld ja mittelfristig verplant und nicht langfristig. Mein Aktiendepot lasse ich aus der Rechnung raus, da ich nicht aus Liquiditätsgründen zum Verkaufen gezwungen sein will. Wer es ganz konservativ gestalten mag, der legt den Betrag monatlich aufs Tagesgeld und fertig.

Vielleicht hilft dir mein etwas längerer Beitrag weiter. Aus meiner Sicht ist dies eine Kerngeschichte um finanziell abgesichert zu sein. Wie öft höre ich immer "mimimi mein Gegenstand XY ist kaputt, wie soll ich das nur bezahlen".
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GeldEsel



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BeitragVerfasst am: 20.03.2019, 21:25    Titel: Re: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die vielen Antworten und die diversen Varianten.

Das folgende nehme ich für mich mit.
Den Reservetopf splitten in
- Notfall (=Geld innerhalb 1-2 Woche benötigt) und
- reaktivierbares Geld (=innerhalb 1-2 Monate).

- Notfall als Cash, Tagesgeld oder G&G
- reaktivierbares entweder in G&G oder P2P (=selbst verkaufen)

Was nicht empfohlen wird:
- Anleihen und ETF empfiehlt fast keiner für den Topf.
- Kurzläufer (bis das BB anschlägt, vergehen 2-3 Monate...)

@Stefan Albert: interessante Liste, hörst Du auf für den AfA-Topf zu sparen, wenn Du 100% erreicht hast? D.h. der Überschuss geht in den Aktien-Topf?
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StefanAlbert



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BeitragVerfasst am: 20.03.2019, 22:31    Titel: Re: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Ich spare ja nicht für den AfA-Topf persè. Ich spare ja für mich um mein Vermögen auszubauen. Der AfA-Topf ist nur Mittel zum Zweck um einen Überblick zu haben, wo und wann Ersatzbedarf bestehen könnte. Er legt eher die Untergrenze fest an dem, was ich an kurz- bis mittelfristigen Kapital mindestens irgendwo haben muss. Allein mein P2P-Portfolio überdeckt diesen Topf weit. Es ist eh schwer absehbar, wie es dann in der Realität wird. Mein TV kann ja auch schon nach 36 Monaten kaputt gehen. Oder beispielsweise ziehe ich im Juni mit meiner Freundin zusammen. Da wirds bei den Wohnungsabschreibungen auch zu Verwerfungen kommen.

Die Liste ist Teil meines elektronischen Haushaltsbuch und ist für mich zum Teil Planungssicherheit und zum Teil Motivation immer weiter zu machen.
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WhatCrisis



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BeitragVerfasst am: 24.03.2019, 13:25    Titel: Re: Reservetopf in Kurzläufer-P2P? Antworten mit Zitat

Für mich ist ein "Notfallgroschen" Geld, dass ich "subito" benötige. Sollte heute das Auto kaputt gehen, will ich als Pendler in der Lage sein, innerhalb von wenigen Tagen Ersatz zu haben und keinen Monat darauf warten müssen.

Deshalb kommt für diesen Zweck etwas anderes als Tagesgeld für mich persönlich auch überhaupt nicht in Frage. Alles andere ist mir dafür viel zu unwägbar.
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auslaufend: .Estateguru.
beendet: .Viainvest. - .Swaper. - .Twino. - .Robocash. - .bondster.
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