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Renditeerwartungen bei Auxmoney-Anlagen  
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guenni7



Anmeldedatum: 20.05.2010
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 00:29    Titel: Renditeerwartungen bei Auxmoney-Anlagen Antworten mit Zitat

Hallo:

Wollte kurz mal meinen Senf zu den Renditeerwartungen bei Anlagen auf Auxmoney* geben:

Ich habe z.Z. eine Ausfallquote von 9,98% auf die Investierte Summe.
Da ich zu Durchschnittlich 12,35% angelegt habe, wird am Ende wohl noch eine positive Rendite bleiben (vorausgesetzt es fällt nicht noch mehr aus).
Da mir aber selbst Kredite an Schuldner mit hoher Schufa ausgefallen sind,
stellt sich mir die Frage, ob man mit Auxmoney* überhaupt positive Renditen erwirtschaften kann?! Schliesslich sind die Zinsen Einkommensteuerpflichtig, die Verluste aber nicht davon absetzbar!
Nach Summierung der Zahlen scheint mir ein mit 1,6% verzinstes Tagesgeldkonto fast lukrativer, von anderen Anlageformen mal ganz abgesehen....


Was denkt Ihr?

Gruß
Guenni7
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Gunnar1978



Anmeldedatum: 13.03.2010
Beiträge: 168

BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 01:07    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt stellt sich doch eigentlich noch eine Frage:

Bei welcher Deiner Anlagen meinst Du, kann noch etwas "versilbert" werden?

Momentan sieht es rabenschwarz bei Dir aus und ich hoffe zumindest dass die austehenden Verzüge bald nachzahlen.

Kann man positive Renditen erwirtschaften? Ja, klar... aber wenn ich Dir nun sage dass Du anscheinend zu sozial investierst, dann tröstet Dich das über die verlorenen Euros auch nicht weg. Also ich kann da nur aus eigener (wenn auch nicht so umfangreicher) Erfahrung sprechen: Der einzige Verzug bislang kommt aus dem einzigen privaten Projekt, dass ich mitfinanziert habe. Somit halte ich erstmal von diesen die Finger, solange nicht wirklich eine überzeugende wirtschaftliche Situation geschildert wird.
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abacus



Anmeldedatum: 01.12.2009
Beiträge: 300

BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 01:57    Titel: Antworten mit Zitat

@guenni7

das mit der positiven rendite könnte schwierig werden.
claus hatte das mal aufgedröselt
https://www.p2p-kredite.com/breakeven-berechnung-der-geldanlage-in-auxmoney-kredite-fur-anleger_2009.html

in seiner beispieltabelle hast du bei 13% zins und einer ausfallqutoe von 7,2% den nullpunkt erreicht.

gruß christian
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BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 01:57    Titel: Antworten mit Zitat

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Gerd1



Anmeldedatum: 13.08.2010
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 08:03    Titel: Antworten mit Zitat

[i]stellt sich mir die Frage, ob man mit Auxmoney* überhaupt positive Renditen erwirtschaften kann?! Schliesslich sind die Zinsen Einkommensteuerpflichtig, die Verluste aber nicht davon absetzbar!
Nach Summierung der Zahlen scheint mir ein mit 1,6% verzinstes Tagesgeldkonto fast lukrativer, von anderen Anlageformen mal ganz abgesehen.... [/i]


Das mit der Steuer verstehe ich nicht ganz, also ich habe doch zuletzt eine Nettorendite aus Zinsen Minus Ausfällen. Ich bin noch kein ganzes Jahr dabei, aber vielleicht liefert ja Auxmoney* eine entsprechende Abrechnung. Klar ist, seit einigen Jahren dürfen Gewinne und Verluste nur noch mit der gleichen Einkommensart verrechnet werden, ( hier Kapitaleinkünfte. )
Mir ist nicht klar wie Verzüge und Inkasso bewertet werden.


Vielleicht weiss jemand was Genaues
Priban
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seabiscuit



Anmeldedatum: 27.11.2009
Beiträge: 346

BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 10:43    Titel: Re: Renditeerwartungen bei Auxmoney-Anlagen Antworten mit Zitat

guenni7 hat Folgendes geschrieben:
Schliesslich sind die Zinsen Einkommensteuerpflichtig, die Verluste aber nicht davon absetzbar!
Nach Summierung der Zahlen scheint mir ein mit 1,6% verzinstes Tagesgeldkonto fast lukrativer, von anderen Anlageformen mal ganz abgesehen....


Was denkt Ihr?

Gruß
Guenni7


Wenn du über den Freibeträgen bist, dann musst du auch 1,6 % Tageszinsen versteuern. Und dann bleibt wirklich nix mehr übrig.
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seabiscuit



Anmeldedatum: 27.11.2009
Beiträge: 346

BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

Gerd1 hat Folgendes geschrieben:

Mir ist nicht klar wie Verzüge und Inkasso bewertet werden.[/size]

Vielleicht weiss jemand was Genaues
Priban


Wenn du privat Geld verleihst und es nicht zurückbekommst, ist es Privatvergnügen. Wenn du aus Geldgeschäften einen Zinsertrag hast, ist es einkommensteuerpflichtig, falls über dem Freibetrag liegend.
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trigon



Anmeldedatum: 21.07.2009
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 26.08.2010, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Gerd1 hat Folgendes geschrieben:
[i]stellt sich mir die Frage, ob man mit Auxmoney* überhaupt positive Renditen erwirtschaften kann?! Schliesslich sind die Zinsen Einkommensteuerpflichtig, die Verluste aber nicht davon absetzbar!
Nach Summierung der Zahlen scheint mir ein mit 1,6% verzinstes Tagesgeldkonto fast lukrativer, von anderen Anlageformen mal ganz abgesehen.... [/i]


Das mit der Steuer verstehe ich nicht ganz, also ich habe doch zuletzt eine Nettorendite aus Zinsen Minus Ausfällen. Ich bin noch kein ganzes Jahr dabei, aber vielleicht liefert ja Auxmoney* eine entsprechende Abrechnung. Klar ist, seit einigen Jahren dürfen Gewinne und Verluste nur noch mit der gleichen Einkommensart verrechnet werden, ( hier Kapitaleinkünfte. )
Mir ist nicht klar wie Verzüge und Inkasso bewertet werden.


Vielleicht weiss jemand was Genaues
Priban


Siehe hier:
https://www.p2p-kredite.com/diskussion/finanzamt-t233,highlight,finanzamt.html
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max



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Beiträge: 202

BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

ich glaub Auxmoney* lohnt sich erst wenn man die rückläufe (zinsen und tilgung) der laufenden krediten wieder in neue kredite investiert. sonst ist eine rendite mit niveau auf tagesgeld zins schon realistisch.
und das hört sich schon alles verdächtig nach nem schneeballsystem an aber so läuft es eben auch bei den banken Wink
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Claus Lehmann
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BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

max, was hat die Frage ob Du reinvestierst denn damit zu tun?

Die Rendite ist davon unabhängig - ohne Reinvest ist der Zeitraum einfach kürzer in dem Deine Geldanlage geunden ist.

Oder wie meintest Du das?
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js2003



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BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

@Claus und Max:

kommt drauf an welche Rendite (bzw. Zinsmethodik) man verwenden möchte. So wie ich das verstehe möchte Max einen Effektivzins auch in Realität (d.h. absoluten Zahlen = Euros) erreichen.

Kreditprojekt A: Zins 13% bei 1000€, Laufzeit 1 Jahr ergibt aufgrund von Annuitätendarlehen ca. 68Euro Zinsen.

68€ entsprechen aber nur 6,8% wenn ich nicht reinvestiere. Denke mal das meint max.
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Claus Lehmann
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BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

js2003, verstehe ich nicht? Kannst Du das mal vorrechnen, bitte?
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Zebulon



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BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Frage passt nicht wirklich hier her.
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Zuletzt bearbeitet von Zebulon am 02.10.2010, 14:47, insgesamt 2-mal bearbeitet
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js2003



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Beiträge: 97

BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claus,

die 68€ Zinsen ergeben sich aus dem Tilgungsplan (rechnet jeder Annuitätenrechner auch aus, ich machs mit Excel).

Wenn ich dann sage ich habe 1000€ Investiert ergibt sich (Gewinn durch Kapital=Rendite): 68€/1000€*100%=6,8%

Das ist deshalb so, da Kapital jeden Monat ausbezahlt wird und nicht mehr mit 13% verzinst (liegt auf dem Konto)
Legt man dieses Kapital, welches jeden Monat ausbezahlt wird sofort wieder zu 13% an erhält man nach dem Jahr tatsächlich 13%, da immer 1000€ investiert waren und immer 13% aus den 1000€ bezahlt wurden.

Wenn man den Effektivzins berechnet sagt dieser immer 13% weil die Effektivzinsmethode davon ausgeht, das man jeden Euro sofort wieder zum selben Zinssatz reinvestiert, egal ob man es in der Realität tut oder nicht.

Weiß jetzt nicht genau ob das die Antwort auf deine Frage war, wenn nicht einfach nochmal schreiben und sagen, welche Zahl du nochmals genauer berechnet haben möchtest.

Mfg

JS
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Claus Lehmann
Site Admin


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Beiträge: 18568

BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist aber eine Milchmädchenrechnung. Die Rendite ist nicht 6,8% sondern wieder 13%, weil das Kapital ja auch nur einen Teil des Jahres investiert war.
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js2003



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Beiträge: 97

BeitragVerfasst am: 27.08.2010, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

ja ...

aber, man bekommt nur 68€ Zinsen. Wenn man dann die erhaltenen Tilgungen auf sein Girokonto laufen lässt und nicht mehr investiert haben die 1000 Euro nur 6,8% gebracht.

Also kann ich nicht sagen, dass mein Geld zu 13% verzinst wird, wenn ich das ausbezahlte Kapital nicht reinvestiere.
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