 |
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Claus Lehmann Site Admin

Anmeldedatum: 31.08.2007 Beiträge: 18568
|
Verfasst am: 27.08.2010, 16:54 Titel: |
|
|
js2003, Deiner Logik folgend hat ein Anleger der 1000 Euro für einen Monat auf ein Tagesgeldkonto zu 3% Zinsen legt und somit 2,50 Euro Zinsen bekommt, also 0,25 Prozent Rendite und nicht 3% Rendite?
Es ist doch logisch, dass in die Renditeberechnung immer der Zeitraum einbezogen werden muss in der das Kapital gebunden ist. _________________ Meine Investments (aktualisiert 12/25):
Laufend: Axiafunder*, Bondora*, Crowdcube, Estateguru*, Indemo*, Inrento*, Mintos*, Republic |
|
| Nach oben |
|
 |
js2003
Anmeldedatum: 01.05.2010 Beiträge: 97
|
Verfasst am: 27.08.2010, 17:52 Titel: |
|
|
| Claus Lehmann hat Folgendes geschrieben: | js2003, Deiner Logik folgend hat ein Anleger der 1000 Euro für einen Monat auf ein Tagesgeldkonto zu 3% Zinsen legt und somit 2,50 Euro Zinsen bekommt, also 0,25 Prozent Rendite und nicht 3% Rendite?
Es ist doch logisch, dass in die Renditeberechnung immer der Zeitraum einbezogen werden muss in der das Kapital gebunden ist. |
Nicht Vermischen. Du änderst den Zeitraum. Vorher haben wir beide von einem jahr gesprochen. 0,25% pro monat = 3%p.a. in beiden unserer Welten.
Zeitraum ist 1 Jahr, kann man nicht diskutieren. "Gebundenes Kapital" muss definiert werden.
Natürlich kann man argumentieren, gebundes Kapital sind nur ca. 500€ im Durchschnitt. Diese werden mit 13% verzinst, das bestreite ich auch nicht. Es hilft aber auch nichts, dass ich die anderen 500€ mit einer Null-Verzinsung auf meinem Konto liegen habe ... im Durchschnitt habe ich also nur 6,5% (tatsächlich sind 524,70€ gebunden deshalb kommen bei mir 68€ raus).
Gegenfrage: Ich habe 1000Euro und möchte 130€ Zinsen in einem Jahr bekommen (=13%p.a.). Anlageform sind Annuitätendarlehen (über AM). Wie schaffe ich das? (Kreditausfälle gibt es nicht...auch wenn unwahrscheinlich).
Edit: Glaube so kann man unsere beiden Sichtweißen beschreiben:
Du sagst: Der eine Kredit bringt auf mein gebundenes Kapital 13%
Ich sage: Mein Portfolio (Girokonto und der selbe Kredit) bringen 6,8%
Und da Max auch sein Portfolio betrachtet muss man reinvestieren um die größeren Renditen (aufs Protfolio) zu bekommen |
|
| Nach oben |
|
 |
Claus Lehmann Site Admin

Anmeldedatum: 31.08.2007 Beiträge: 18568
|
Verfasst am: 27.08.2010, 21:28 Titel: |
|
|
Okay, ich glaube wir nähern uns an, wenn wir sagen, es wird bei Auxmoney* (und anderen P2P Kredit Plattformen) unverzinste Zeiträume geben, da eine nahtlose Wiederanlage nicht möglich ist und immer einige Tage bis Wochen dazwischen liegen. Diese wird die Rendite (ohne Ausfälle und ohne Berücksichtigung der Anlegergebühren) aber (basierend auf obigen Beispielzahlen) nicht von 13% auf 6,8% sondern vielleicht auf 11-12% drücken. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass diese unverzinsten Zeiträume zwischen Ausschüttung und Reinvest weniger ins Gewicht fallen, je länger die Kreditlaufzeiten sind (3 Wochen unverzinst wirkt sich wenig aus bei einem Anleger der immer in 5 Jahre Kredite reinvestiert)
Trotzdem führt diese "68 Euro sind gleich 6,8% Rendite" Neueinsteiger in die Irre. Das stimmt mathematisch einfach nicht.
Und logisch übrigens auch nicht: Warum würdest Du das Geld unverzinst auf dem Girokonto liegen lassen, wenn Du es nicht kurzfristig brauchst? Du könntest es zumindest anderweitig, z.B. auf dem Tagesgeldkonto anlegen. Somit ist es falsch zu behaupten, dass dieses monatlich zurückgeflossene Geld mit 0% Verzinsung in die Renditeberechnung einzubeziehen sei.
Außerdem führt die Diskussion die Newbies in die falsche Richtung. Die Hauptgefahr für die Rendite bei Auxmoney* sind nicht unverzinste Zeiträume sondern Anzahl und Höhe der Ausfälle. Siehe:
https://www.p2p-kredite.com/breakeven-berechnung-der-geldanlage-in-auxmoney-kredite-fur-anleger_2009.html _________________ Meine Investments (aktualisiert 12/25):
Laufend: Axiafunder*, Bondora*, Crowdcube, Estateguru*, Indemo*, Inrento*, Mintos*, Republic |
|
| Nach oben |
|
 |
js2003
Anmeldedatum: 01.05.2010 Beiträge: 97
|
Verfasst am: 28.08.2010, 00:20 Titel: |
|
|
| Claus Lehmann hat Folgendes geschrieben: | max, was hat die Frage ob Du reinvestierst denn damit zu tun?
Die Rendite ist davon unabhängig - ohne Reinvest ist der Zeitraum einfach kürzer in dem Deine Geldanlage geunden ist.
Oder wie meintest Du das? |
Also ist ist die Rendite doch nicht unabhänig vom Reinvest. Und genau das meine ich. 6,8% ohne Reinvest. Mathematisch 100% richtig. Gerne steige ich auch in eine fachliche Diskussion mit Quellenangaben ein. Nur nicht Freitag nachts =).
Zudem war die Problematik genau diese welche du jetzt als selbstverständlich erwähnst. Max behauptet:
| max hat Folgendes geschrieben: | ich glaub Auxmoney* lohnt sich erst wenn man die rückläufe (zinsen und tilgung) der laufenden krediten wieder in neue kredite investiert. sonst ist eine rendite mit niveau auf tagesgeld zins schon realistisch.
und das hört sich schon alles verdächtig nach nem schneeballsystem an aber so läuft es eben auch bei den banken  |
es ist zwar etwas drastisch dargestellt und übertrieben, da es auf Tagesgeld noch weniger gibt aber ohne Wiederanlage sinkt die Rendite drastisch ... und zwar in meinem Beispiel von 13% auf 6,8%.
In deinem letzten Post sagst du ja dass Reinvests nötig sind um die Rendite zu erreichen: | Zitat: | | ...unverzinste Zeiträume geben, da eine nahtlose Wiederanlage nicht möglich ist und immer einige Tage bis Wochen dazwischen liegen... |
Sind diese "Zeiträume" aber unendlich groß, da niemals wieder investiert wird (zumindest nicht in p2p-kredite) sinkt die Rendite des Projekts auf 6,8% in dem Jahr indem in den Kredit investiert wurde. Was danach mit dem Geld passiert ist zunächst mal unwichtig. Könnte es ja auch auf für Alkohol ausgeben da bekomme ich 40%
| Zitat: | | Du könntest es zumindest anderweitig, z.B. auf dem Tagesgeldkonto anlegen. |
jo natürlich, wollte das Beispiel nur einfach halten. dann kommen eben zu den 68€ noch ca. 10€ hinzu (bei angenommenen 2% Tagesgeldzinssatz). Entspricht dann 7,8%.
Den Rechenweg bist du mir noch schuldig, wie du auf 13% unter realitätsähnlichen Annahmen kommst. Denn Aussagen wie | Zitat: | | Trotzdem führt diese "68 Euro sind gleich 6,8% Rendite" Neueinsteiger in die Irre. Das stimmt mathematisch einfach nicht. | sind eher in einem Werbeprospekt angebracht. Den mathematischen Nachweis, dass 68€ Gewinn (Zins) aus 1000€, 6,8% entsprechen habe ich erbracht ... 68/1000*100=6,8% ... Das das ein Neueinsteiger nicht nachvollziehen kann, glaub ich nicht. Es sieht nur nicht so gut aus
Das letzte was ich möchte ist streiten, aber als mathematisch falsch lasse ich meine Antworten hier erst gelten, wenn der mathematische Gegenbeweis geliefert wird =)
In diesem Sinne, gute Nacht
JS
PS: Wollte es nochmal lesen, was ich so geschrieben hab, war aber zu müde. Deshalb hab ich es unkorrigiert abgeschickt  |
|
| Nach oben |
|
 |
guenni7
Anmeldedatum: 20.05.2010 Beiträge: 60
|
Verfasst am: 28.08.2010, 00:32 Titel: |
|
|
| Gunnar1978 hat Folgendes geschrieben: | Jetzt stellt sich doch eigentlich noch eine Frage:
Bei welcher Deiner Anlagen meinst Du, kann noch etwas "versilbert" werden?
Momentan sieht es rabenschwarz bei Dir aus und ich hoffe zumindest dass die austehenden Verzüge bald nachzahlen.
Kann man positive Renditen erwirtschaften? Ja, klar... aber wenn ich Dir nun sage dass Du anscheinend zu sozial investierst, dann tröstet Dich das über die verlorenen Euros auch nicht weg. Also ich kann da nur aus eigener (wenn auch nicht so umfangreicher) Erfahrung sprechen: Der einzige Verzug bislang kommt aus dem einzigen privaten Projekt, dass ich mitfinanziert habe. Somit halte ich erstmal von diesen die Finger, solange nicht wirklich eine überzeugende wirtschaftliche Situation geschildert wird. |
Naja, "sozial" habe ich eigentlich nicht investiert, aber in der Anfangszeit habe ich viele Kredite ohne gute Schufa (mit-)finanziert.
Am Gesamtvolumen macht das aber nicht viel aus, der weitaus größere Teil ist dann in gute Schufa-Kandidaten gegangen, aber trotz alledem:
Selbst wenn alle die im Moment nicht im Verzug sind weiter zahlen, bleibt eine Rendite von 2,x%.
Seitdem nun auch noch die 1% Gebühr dazukommt, glaube ich ehrlich gesagt nicht, das mit Auxmoney* noch Geld zu verdienen ist.
Das Risiko ist einfach zu unüberschaubar, und verdienen tun an dem ganzen nur Auxmoney* und die SWK-Bank (bei Null Risiko).
Als Dank für das hohe Risiko und die wenigen Erträge darf man dann noch 50 oder mehr Kreditprojekte überwachen (Zahlungseingang etc.).
Mein persönliches Fazit: Mit einen Tagesgeldkonto schläft es sich ruhiger,
und mit anderen Anlageformen bekommt man bei kalkulierbarem Risiko besser Renditen. _________________
 |
|
| Nach oben |
|
 |
abacus
Anmeldedatum: 01.12.2009 Beiträge: 300
|
Verfasst am: 29.08.2010, 02:38 Titel: |
|
|
@js2003
die rendite ist eine maßangabe um unterschiedliche anlageformen miteinander vergleichen zu können und sie hat dafür eine feste definition.
das ist wie der normverbrauch beim auto. der erlaubt dir zwischen einem sparsamen und einem weniger sparsamen auto zu unterscheiden , aber er bedeutet nicht , das du genau so viel auch nachher tanken wirst.
du kannst berechnen was du willst , aber nenn es nicht rendite , das ist eher ein "was-am-ende-des-jahres-übrig-ist-wert" der leider überhaupt nichts aussagt , da nicht vergleichbar.
genau so wenig , wie wenn ich dir verrate das ich schnitt 10l pro 100km brauche.
gruß christian |
|
| Nach oben |
|
 |
seabiscuit
Anmeldedatum: 27.11.2009 Beiträge: 346
|
Verfasst am: 29.08.2010, 18:12 Titel: |
|
|
| js2003 hat Folgendes geschrieben: |
Das letzte was ich möchte ist streiten, aber als mathematisch falsch lasse ich meine Antworten hier erst gelten, wenn der mathematische Gegenbeweis geliefert wird =)
|
Prozente stellen eine Relation dar, und keine absoluten Zahlen.
Sorry, aber deine Darstellung ist absoluter Schwachsinn. Für einen Sechstklässler wäre deine Sichtweise allerdings relativ normal.
Was du nach der Rückzahlung deiner Anlage von AM mit deinem Geld machst, hat doch mit AM und deren Rendite nichts zu tun. AM ist schließlich keine eierlegende Wollmilchsau: Verzinsung, als hätte man den vollen Betrag den ganzen Zeitraum angelegt, aber vorher schon monatliche Rückzahlungen kriegen (lies nochmal nach, was ein Annuitätendarlehen ist). Mit DER Erwartungshaltung wird man bei jeder Geldanlage enttäuscht.  |
|
| Nach oben |
|
 |
Karilles
Anmeldedatum: 11.04.2010 Beiträge: 327
|
Verfasst am: 29.08.2010, 18:42 Titel: |
|
|
seabiscuit hat natürlich Recht.
Geld was man zurückbekommen hat, noch weiter Verzinst haben zu wollen, ja das wäre die EIERLEGENDEWOLLMILCHSAU.
 _________________
 |
|
| Nach oben |
|
 |
js2003
Anmeldedatum: 01.05.2010 Beiträge: 97
|
Verfasst am: 30.08.2010, 10:09 Titel: |
|
|
| abacus hat Folgendes geschrieben: |
die rendite ist eine maßangabe um unterschiedliche anlageformen miteinander vergleichen zu können und sie hat dafür eine feste definition.
|
Folgende Stichpunkte:
- zeitgewichtete Rendite
- kapitalgewichtete Rendite
- Rendite nach modified Diez
- effektiv Verzinsung
oder
- stetige Rendite
- kaufmännisch (deutsch) 30/360
- amerikanisch
- actual/actual
usw. eine Norm habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Vergleichbar werden Anlageformen nur, wenn man die selbe Methode zur Berechnung der Rendite nurtzt.
Auch wenn Wikipedia nicht optimal ist, um Einsteigern eine Übersicht zu geben reicht es: http://de.wikipedia.org/wiki/Rendite
Da ich gerne Aufgaben Stelle hier habe ich eine für dich zu rechnen:
AM-Kredit: 1000€ 13% Laufzeit 12Monate (100%ige Rückzahlung )
Festgeld: 1000€ 8% Laufzeit 12Monate
(ich weiß beides ist nicht realistisch)
Es wird nicht Reinvestiert und freiwerdene Liquidität wird auf einem Tagesgeldkonto zu 1% geparkt. (um beim Thema: "nicht reivestieren macht Rendite kaputt" zu bleiben).
Welche Anlage nehmen Sie?
| Zitat: | Prozente stellen eine Relation dar, und keine absoluten Zahlen.
Sorry, aber deine Darstellung ist absoluter Schwachsinn. Für einen Sechstklässler wäre deine Sichtweise allerdings relativ normal. |
Achso, danke für den Hinweis. Jetzt ist mir alles klar. Zwei Fragen noch, denn das haben wir noch nicht durchgenommen in der 6ten Klasse: Wenn Prozent eine Relation ist, was wird dann da ins Verhältnis gesetzt? ... Ich habe gerade meine Lehrerin Fräulein Müller gefragt, sie sagte mir, dass da absolute Zahlen ins Verhältnis zueinander gesetzt werden. Zeite Frage: Muss man gleich so herablassend die Sätze formulieren? Und Wörter wie Schwachsinn und meine Sichtweise mit der eines Sechstklässlers zu vergleichen haben das Niveau der fünten Klasse!
Zurück zum Thema:
Um es nochmal sachlich klar zu stellen: Es geht (/ging) darum, dass es für eine Kreditportfolio (bestehend aus Krediten + Konto ggf Tagesgeldkonto) schädlich für die Rendite ist, wenn die Cash-Flows nicht reinvestiert werden.
Wenn mir jemand einen Gegenbeweis mit Lösungsweg hier reinstellt, lasse ich mich gerne als Schwachsinnig und als 6. Klässler beschimpfen. Bis dieser Gegenbeweis kommt sage ich nur: Seabiscuit, sie haben keine Ahnung, deshalb einfach mal das Mundwerk halten (Als 6.Klässler darf ich soetwas sagen/schreiben, denn der normale Umgangston bei uns auf dem Schulhof ist noch ganz anders)
Wünsche allen Thread-Lesern einen schönen Start in die Woche.
Grüße JS
PS: @abacus: Grundsätzlich gebe ich dir Recht, dass Rendite in % ausgedrückt wird, ich habe seither auch nur die Herleitung dieser %-Zahl in Frage gestellt. Zu deiner "Norm" ist mir auf die schnelle Folgendes noch in die Hände gafallen:
| Zitat: | Die Rendite ist ein Maßstab, mit dem man verschiedene Geldanlagen, z.B. ein Depot oder Festgeld, hinsichtlich des Ertrages vergleichen kann. Der Ertrag wird ins Verhältnis zum Anlagebetrag gesetzt.
Was einfach klingt, sorgt in der Praxis oft für Verwirrung. Denn es gibt verschiedene Berechnungsmethoden. Einfach gesagt: Banken benutzen nicht immer die gleichen Berechnungsformeln wie Finanzmathematiker. ... | Quelle: http://verbraucherschutz.wtal.de/rendite.htm
Ich gehöre eher auf die Seite der Finanzmathematiker und möchte deshalb Beweise haben und nicht nur Aussagen aus einem Werbeprospekt. |
|
| Nach oben |
|
 |
heidi
Anmeldedatum: 10.05.2010 Beiträge: 90
|
Verfasst am: 30.08.2010, 16:06 Titel: |
|
|
| js2003 hat Folgendes geschrieben: | AM-Kredit: 1000€ 13% Laufzeit 12Monate (100%ige Rückzahlung )
Festgeld: 1000€ 8% Laufzeit 12Monate
(ich weiß beides ist nicht realistisch)
Es wird nicht Reinvestiert und freiwerdene Liquidität wird auf einem Tagesgeldkonto zu 1% geparkt. (um beim Thema: "nicht reivestieren macht Rendite kaputt" zu bleiben).
Welche Anlage nehmen Sie? |
Was denn das für eine Frage natürlich das Festgeld!!! Wenn es so einen Zins ohne Risiko geben würde immer her damit!
Aber sie vergleichen Äpfel mit Birnen!
Beim Festgeld sind sie die 1000 Euro das ganze Jahr los und bekommen dafür die Zinsen.
Beim Annuitätendarlehen bekommen sie jeden Monat grob 100€ incl. Zinsen zurück. D.h. im 2ten Monat bekommen sie keine Zinsen für 1000€, sondern nur noch für 900€ und im 3ten Monat dann nur noch für 800€ usw...
Aber die Zinsen bleiben immer gleich bei 13%, nur das Geld was angelegt ist, wird weniger.
| js2003 hat Folgendes geschrieben: | Zurück zum Thema:
Um es nochmal sachlich klar zu stellen: Es geht (/ging) darum, dass es für eine Kreditportfolio (bestehend aus Krediten + Konto ggf Tagesgeldkonto) schädlich für die Rendite ist, wenn die Cash-Flows nicht reinvestiert werden. |
Was ist eigentlich genau ihre Frage? Wie sie das Wort "Rendite" definieren? Die Rendite als Prozentwert bleibt doch gleich (bei 13% in ihrem Beispiel), auch wenn sich ihr investiertes Kapital wie beim Annuitätendarlehen monatlich verkleinert. Da sie es ja monatlich zurück bekommen.
Oder definieren sie "Rendite" so: Wenn ich 1000€ beim Festgeld zu 8% für ein Jahr anlege dann bekomme ich 80€ Rendite und wenn ich 1000€ für ein Jahr bei AM bei 13% anlege dann bekomme ich nur 68€ Rendite ohne Reinvestition?
Aber dann ist doch die Aussage schon falsch, da ich bei AM ja nicht 1000€ für ein Jahr anlegen sondern nur für den ersten Monat, danach bekommen ich ja jeden Monat einen Anteil bereits zurück.
| js2003 hat Folgendes geschrieben: | | Den mathematischen Nachweis, dass 68€ Gewinn (Zins) aus 1000€, 6,8% entsprechen habe ich erbracht ... 68/1000*100=6,8% | Das habe sie gut ausgerechnet, aber sie haben ja nicht 1000€ für ein Jahr angelegt, sonder nur für den ersten Monat und für den zweiten Monat nur 900€ und den dritten 800€ usw... |
|
| Nach oben |
|
 |
js2003
Anmeldedatum: 01.05.2010 Beiträge: 97
|
Verfasst am: 30.08.2010, 17:34 Titel: |
|
|
Danke heidi für Ihre Erklärung. Möchte nur kurz zu einzelnen Punkten etwas anmerken:
| heidi hat Folgendes geschrieben: |
Was denn das für eine Frage natürlich das Festgeld!!! Wenn es so einen Zins ohne Risiko geben würde immer her damit!
Aber sie vergleichen Äpfel mit Birnen! |
Deshalb habe meinte ich, der Kredit wird zu 100%iger Sicherheit zurückbezahlt, dann ist da auch kein Risiko. Deshalb auch der Hinweis, dass dieses Beispiel unrealistisch ist, aber es soll meinen Gedankengang erläutern. ;P
| heidi hat Folgendes geschrieben: |
Beim Festgeld sind sie die 1000 Euro das ganze Jahr los und bekommen dafür die Zinsen.
Beim Annuitätendarlehen bekommen sie jeden Monat grob 100€ incl. Zinsen zurück. D.h. im 2ten Monat bekommen sie keine Zinsen für 1000€, sondern nur noch für 900€ und im 3ten Monat dann nur noch für 800€ usw...
Aber die Zinsen bleiben immer gleich bei 13%, nur das Geld was angelegt ist, wird weniger.
|
Stichwort: 13% errchnet mit Effektivzinsmethode. Also stimmt Ihre Aussage. Das kann auch niemand bestreiten, aber wie Abacus schon sagte: | abacus hat Folgendes geschrieben: | | die rendite ist eine maßangabe um unterschiedliche anlageformen miteinander vergleichen zu können | Und wo ist da die Vergleichbarkeit? Einmal wird gesagt 13% Rendit und beim anderen mal 8%. Trotzdem habe ich (ohne reinvestiton) beim Festgeld mehr Geld in der Tasche bei gleichem Risiko.
Deshalb die Frage, was passiert mit dem ausbezahlten Geld? 99% hier scheinen diese Frage außen vor zu lassen und sagen was aus der Anlage draußen ist muss nicht mehr berücksichtigt werden. Dann kann ich aber Annuitätendarlehen aber nicht mit anderen Anlageformen vergleichen. Ich betrachte eben mein Kreditportfolio als gesamtes und da gehört dann eben auch das Bargeld dazu.
Beispiel für Ihre sichtweise: Ich habe 1000€ zur Verfügung und lege 1€ in eine Aktie an. Die steigt um 100% auf 2€. Habe ich dann 100% Rendite gemacht, weil ich ja nur mit 1€ investiert bin?
Wenn ich immer nur das Geld betracht mit welchem ich investiert bin lasse ich meine Barbestände außen vor und das ist nicht richtig. Was würden Sie dem Fondsmanager sagen, der eine erfolgsabhängige Vergütung bekommt und so aggiert?
| heidi hat Folgendes geschrieben: |
Was ist eigentlich genau ihre Frage? |
Die eigentliche Frage, bzw. die Aussage ist: Ohne Reinvestition der Tilgungen, lohnt sich Auxmoney* fast nicht.
Über weitere Antworten freue ich mich. Falls jemand das ganze auf Zahlenbasis diskutieren möchte (ohne Worte, Meinungen und Emotionen) bin ich dazu gerne bereit.
Einen schönen Abend noch alle zusammen.
Mit freundlichen Grüßen
JS
PS: Um weiteren Erklärungen aus dem Weg zu gehen, ich hab den Scheiß studiert und bin schon ne weile im Business weiß also was ein Annuitätendarlehen ist. Zudem weiß ich genau wie sie alle auf Ihre 13% kommen. Was ich erklären wollte, dass diese 13% nichts mit dem zu tun haben, was sie nachher in wirklichen Euros in der Tasche haben. 13% tatsächliche Kreditportfolio Rendite sind nur über reinvestitionen der Tilgung erreichbar. Deshalb meine These: Warum darf ich sagen, ich habe 13% Rendite, wenn ich bei einer vergleichbaren Anlage nur 6,8% Rendite benötigt hätte um gleich viel Euro in der Tasche zu haben?
Teilweiße bin ich auch mit der Einfachkeit meines Beispiels angeeckt. Wer es ausbauen möchte gerne. Dachte nur wenn wir Risikokennziffern und Wahrscheinlichkeiten ins Spiel bringen wird es noch unübersichtlicher ;P |
|
| Nach oben |
|
 |
seabiscuit
Anmeldedatum: 27.11.2009 Beiträge: 346
|
Verfasst am: 30.08.2010, 19:08 Titel: |
|
|
| js2003 hat Folgendes geschrieben: |
| heidi hat Folgendes geschrieben: |
Was ist eigentlich genau ihre Frage? |
Die eigentliche Frage, bzw. die Aussage ist: Ohne Reinvestition der Tilgungen, lohnt sich Auxmoney* fast nicht.
|
| js2003 hat Folgendes geschrieben: |
Zurück zum Thema:
Um es nochmal sachlich klar zu stellen: Es geht (/ging) darum, dass es für eine Kreditportfolio (bestehend aus Krediten + Konto ggf Tagesgeldkonto) schädlich für die Rendite ist, wenn die Cash-Flows nicht reinvestiert werden. |
Worum geht es denn jetzt? Ob sich AM lohnt, oder wie man sein Portfolio am sinnvollsten gestaltet?
Wenn ich die Hälfte meines Portfolios (bzw. die monatlichen Rückzahlungen durch AM) zinslos verleihe und mir dafür einen Platz im Himmelreich sichere und den Rest in AM investiere, dann darf ich für das magere Ergebnis (in absoluten Euro) am Ende des Jahres doch nicht AM verantwortlich machen und sagen "AM lohnt sich nicht".
| js2003 hat Folgendes geschrieben: | | 13% tatsächliche Kreditportfolio Rendite sind nur über reinvestitionen der Tilgung erreichbar. |
Niemand redet bei AM von der Kreditportfolio-Rendite, sondern von der Rendite eines einzelnen Kreditprojektes (das ggf. nur ein kleiner Baustein meines Portfolios ist). Es fällt mir sehr schwer zu glauben, dass ich das einem studierten erfahrenen Mathematiker auseinandersetzen muss. *kopfkratz* Oder ich habe den Zweck dieser Aufklärungskampagne immer noch nicht kapiert.
Und es nutzt nichts, die tollsten Zahlen studiert zu haben, wenn man nicht in Worten darstellen kann, was man eigentlich sagen will.
 |
|
| Nach oben |
|
 |
Orest_
Anmeldedatum: 23.10.2009 Beiträge: 149 Wohnort: Virgo Superhaufen
|
Verfasst am: 30.08.2010, 22:11 Titel: |
|
|
| Zitat: |
PS: Um weiteren Erklärungen aus dem Weg zu gehen, ich hab den Scheiß studiert und bin schon ne weile im Business weiß also was ein Annuitätendarlehen ist. Zudem weiß ich genau wie sie alle auf Ihre 13% kommen. Was ich erklären wollte, dass diese 13% nichts mit dem zu tun haben, was sie nachher in wirklichen Euros in der Tasche haben. 13% tatsächliche Kreditportfolio Rendite sind nur über reinvestitionen der Tilgung erreichbar. Deshalb meine These: Warum darf ich sagen, ich habe 13% Rendite, wenn ich bei einer vergleichbaren Anlage nur 6,8% Rendite benötigt hätte um gleich viel Euro in der Tasche zu haben?
|
Dann gebe ich auch noch mal meinen Senf dazu:
Ich vermute mal, dass jedes aktive Forenmitglied mit einer Forenmitgliedschaft von mehr als einem Monat den Unterschied zwischen einem Annuitaetendarlehen und einer Festverzinsung mit jaehlicher Zinsfaelligkeit kennt. Ergo ist auch jedem bewusst, dass der Zinsgewinn eines Annuitaetendarlehens nicht ueber anfaenglicher_Anlagebetrag*Zinssatz=jaehrlicher_Zinsertrag zu berechnen ist.
Das anfaengliche Missverstaendnis duerfte daraus resultiert sein, dass Claus bei dir den typischen Anfaengerfehler ausgemacht hat; naemlich jenen, dass man den Unterschied gerade nicht kennt, sich seinen jaehrlichen Zinsertrag nach obiger Annahme errechnete und daraufhin feststellt, dass irgendetwas nicht stimmt. Haettest du dich dahingehend geaussert, haette er dir vorgerechnet, dass die Angaben von AM doch ihre Richtigkeit haben, da die Zinsen logischer Weise nur auf den aktuell investierten Betrag entfallen, der ja mit der Zeit kleiner wird.
Deinen Beispielen folgend praeferierst du anscheinend Anlagen mit konstantem Anlagezeitraum und endfaelliger Zinszahlung. Um etwas Vergleichbares ueber p2p-Kredite im Stile eines Annuitaetendarlehens zu erreichen, musst du in der Tat die Rueckzahlungen reinvestieren (was nach obiger Annahme jedem hier klar ist).
Der Protest macht sich weniger an der Aussage, als an dem Vergleich fest. Ich stelle mich nun auf die andere Seite und habe eine (rhetorische) Beispielaufgabe fuer dich:
Du hast Ersparnisse von 1000,-
Du benoetigst von diesen monatlich 80,-
Wie legst du das Geld unter folgenden Gegebenheiten moeglichst sinnvoll an:
1) 1-jaehrige festverzinsliche Anlage mit 8% (Ausgleich des fehlenden monatlichen Betrags durch Ueberziehung deines Dispos, Zinssatz > 8%)
2) AM-Kreditvergabe ueber 12 Monate mit 13%
Damit moechte ich nur klar machen, dass deine anfaengliche globale Praemisse:
"Ich moechte einen Betrag fuer e.g. 1 Jahr unter maximalem Zinsertrag anlegen"
zumindest diskutabel ist. - aber wie bereits gesagt: der Unterschied ist wohl jedem hier bekannt, incl. anfallenden Zinsen nur auf taetsaechlich investiertes Kapital, incl. Reinvestition.
Ne gute Nacht euch allen,
Orest_ |
|
| Nach oben |
|
 |
js2003
Anmeldedatum: 01.05.2010 Beiträge: 97
|
Verfasst am: 31.08.2010, 09:30 Titel: |
|
|
| Orest_ hat Folgendes geschrieben: |
Damit moechte ich nur klar machen, dass deine anfaengliche globale Praemisse:
"Ich moechte einen Betrag fuer e.g. 1 Jahr unter maximalem Zinsertrag anlegen" zumindest diskutabel ist.
|
Stimmt davon bin ich tatsächlich stillschweigend ausgegangen. Macht natürlich ein Unterschied, wenn man das Geld jeden Monat ausgibt. Danke für den Hinweis. |
|
| Nach oben |
|
 |
guenni7
Anmeldedatum: 20.05.2010 Beiträge: 60
|
Verfasst am: 03.09.2010, 04:18 Titel: |
|
|
| js2003 hat Folgendes geschrieben: | | Orest_ hat Folgendes geschrieben: |
Damit moechte ich nur klar machen, dass deine anfaengliche globale Praemisse:
"Ich moechte einen Betrag fuer e.g. 1 Jahr unter maximalem Zinsertrag anlegen" zumindest diskutabel ist.
|
Stimmt davon bin ich tatsächlich stillschweigend ausgegangen. Macht natürlich ein Unterschied, wenn man das Geld jeden Monat ausgibt. Danke für den Hinweis. |
Ganz ehrlich: Vielleicht ist ein Tagesgeldkonto für Dich doch lukrativer.
Keine Ausfälle (wenn Du bei deutschen Banken anlegst), keine Anlagegebühr etc.... _________________
 |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
phpBB SEO URLs V2
*Anzeige / Affiliate Link
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group Deutsche Übersetzung von phpBB.de
 Vereitelte Spamregistrierungen: 210477
Impressum & Datenschutz
|