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Persönlich relevanter Preissteigerungsindex  
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Welcher Preissteigerungsindex ist für dich am relevantesten?
Preissteigerungen betrachte ich nicht
52%
 52%  [ 13 ]
Verbraucherpreisindex des statistischen Bundesamts
32%
 32%  [ 8 ]
Ein anderer Index des statistischen Bundesamt (z.B. Häuserpreisindex)
0%
 0%  [ 0 ]
Flossbach von Storch Vermögenspreisindex
4%
 4%  [ 1 ]
Ein anderer Verbraucherpreisindex
0%
 0%  [ 0 ]
Ein anderer Vermögenspreisindex
0%
 0%  [ 0 ]
Sonstiges
12%
 12%  [ 3 ]
Stimmen insgesamt : 25

Autor Nachricht
miwi13



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BeitragVerfasst am: 04.12.2020, 10:01    Titel: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Hallo,

was ist für euch persönlich der relevante Preissteigerungsindex / Inflationsindex in Deutschland, beispielsweise um eine inflationsbereinigte Jahresrendite der Vermögenswerte zu berechnen?
Wo informiert ihr euch darüber?

Da in letzter Zeit der offizielle Verbraucherpreisindex immer mehr unter Kritik kommt, v.a. weil dort Preissteigerungen bei Vermögenswerten wie Immobilien, Mieten oder Aktien zu kurz kommen bzw. gar nicht berücksichtigt werden, würde ich gerne wissen, was ihr für eure persönliche Statistik verwendet.

Früher hatte ich auf den Verbraucherpreisindex des statistischen Bundesamts geschaut (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2550/umfrage/entwicklung-des-verbraucherpreisindex/). Ich bin dieses Jahr dazu übergegangen, mich am Flossbach von Storch Vermögenspreisindex Deutschland zu orientieren (https://www.flossbachvonstorch-researchinstitute.com/de/fvs-vermoegenspreisindex-deutschland/).
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miwi13



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BeitragVerfasst am: 16.02.2021, 20:40    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Meiner Meinung nach spielt die Vermögenspreisinflation in der heutigen Zeit eine sehr große Rolle beim Aufbau von Vermögen.
Deshalb bin ich von den Umfrageergebnissen (63 % betrachten gar keine Preissteigerungen), sehr überrascht.

Der folgende Artikel fasst meiner Meinung nach sehr gut zusammen, welchen Einfluss die Inflation hat:
https://finanzglueck.de/inflation-feind-zum-verbuendeten/
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Zedandi



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BeitragVerfasst am: 16.02.2021, 20:57    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Die Vermögenspreisinflation ist mMn der völlig falsche Index um eine "Realrendite" zu berechnen. Die Vermögenspreisinflation ist ja schon in der nominalen Rendite drin und der Verbraucherpreisindex beinhaltet die Miete auch schon sehr prominent. Klar ist Inflation etwas sehr individuelles, hängt halt stark vom eigenen Konsumverhalten ab, der Autofahrer, der im Grünen im Eigentum wohnt, spürt eine Inflation als der Innenstadtbewohner, der Miete zahlt. Wenn du das auf deinen Fall wissen willst kannst du dir einen persönlichen Warenkorb mit vergleichsweise geringem Aufwand zusammenstellen, die Daten gibts beim Amt.
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BeitragVerfasst am: 16.02.2021, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

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miwi13



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BeitragVerfasst am: 16.02.2021, 21:41    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Es ist tatsächlich sehr individuell. Für jemanden mit relativ wenig Ersparnissen, der zur Miete wohnt, spielen Verbraucherpreise die Hauptrolle.
Jedoch bin ich bei der Fragestellung implizit davon ausgegangen, dass in einem solchen Forum viele einen hohen Vermögensanteil und Immobilien haben könnten. Und dann spielen Steigerungen der Immobilienpreise zwischen 6 und 8 % schon eine große persönliche Rolle. Im Aktienmarkt sind die Steigerungen ähnlich hoch oder höher, wenn auch unregelmäßiger und schwankungsbreiter.
Mir persönlich geht es darum, eine Realrendite des Vermögens zu berechnen und im "Vermögenskorb" Teile zu identifizieren, die ein positives "Alpha" gegenüber der Vermögenspreisinflation haben (also out-performen) und diese mit weniger ertragsreichen, dafür aber stabileren Anteilen mit geringeren Preisschwankungen zu glätten.
Mittlerweile betrachte ich den Verbraucher-Warenkorb nicht mehr, für langfristige Anlager, die mit einer hohen Sparquote Vermögen aufbauen, ist dieser m. E. mittel- bis langfristig gar nicht relevant.

Derzeit sind P2P-Anlagen im Vergleich zur Vermögenspreisinflation (Immobilien, Bitcoin, Tech-Aktien) gar nicht so attraktiv. Aber durch die stetigen Zinseinnahmen gleichen sie Schwankungen bei Aktien etwas aus.

Danke an alle, die trotz der eher theoretischen Fragestellung an der Umfrage teilgenommen haben.
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Bolanger



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BeitragVerfasst am: 17.02.2021, 10:10    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Ich für mich betrachte tatsächlich den Verbraucherpreisindex. Geldanlagen und Investitionen verbraucht man ja nicht.

Unterm Strich interessiert mich nur, wie viele Verbrauchsgüter ich mir von meinem Vermögen leisten kann. Der EUR-Wert meiner Anlagen ist doch total egal. Wenn z.B. die Aktienkurse um 50% einbrechen, dann habe ich doch nicht einen Verlust von 50% erlitten. Mir gehören genau so wie vor dem Einbruch ein festgelegter Anteil an den investierten Unternehmen. Dieser Anteil ändert sich nicht, wenn die Kurse einbrechen.

Den EUR-Wert meines Depots kann ich einfach nachsehen. Ich weiß aber nicht, wie sich die Preise von Verbrauchsgütern entwickelt haben. Da ist der Verbraucherpreisindex die beste Möglichkeit, die ich habe.
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nobodyofconsequence
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BeitragVerfasst am: 17.02.2021, 14:30    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Ich finde das auch schwierig.
Inflationserwartungen sind IMHO sehr wichtig für die Investmentstrategie, schon alleine auch, um Bewertungen beurteilen und langfristige Erwartungen setzen zu können.

Leider ist die Inflationsmessung immer etwas problematisch, insbesondere zur Zeit.

Inflation bei Vermögenswerten ist sicherlich ein Punkt, gerade weil sie zB bei Immobilien natürlich auch direkt in klassische Verbraucherpreisinflation übergehen kann (Baupreise, Mieten,...).
Aber für den Anleger ist sie ja andererseits erstmal nicht so Ergebnisrelevant. Wenn ich zwei Anlagen vergleiche, dann ist die bessere immer noch besser, egal, ob das nun durch Inflation oder relative Wertsteigerung passiert ist.

Was IMHO derzeit das größte Problem bei der Inflationsmessung ist, ist der zunehmende Teil an nicht klassisch bepreisten Dienstleistungen am Sozialprodukt. Das macht sowohl die Preis- als auch die GDP-Ermittlung schwer.
Nehmen wir Dinge wie Facebook oder generell das komplette komplementär finanzierte Internet. Man kann nicht behaupten, dass die keine Leistung erbringen, das nutzen viele Leute, es hat für sie großen Wert. zT auch in Wertschöpfungsketten.
Aber einen Preis gibt es dafür nicht, denn das Geschäftsmodell sieht eben vor, dass das indirekt über Werbung finanziert wird. Oder oft durch zukünftige Einnahmeerwartungen - also aus dem Investment-Bereich.
Wenn sich da Preise ändern, dann bekommt man das gr nicht richtig mit, denn es passiert auf einem ganz anderen Markt (zB Werbepreise) als bei dem des eigentlichen Produkts und deshalb ist da auch die Marktgröße, Produktivität etc. überhaupt nicht messbar.

Solange solche Geschäfte nur einen kleinen Teil der Wertschöpfung einer Volkswirtschaft und des Investmentvolumens ausgemacht haben, war das nicht weiter relevant. Aber inzwischen sind wir da ja weit von entfernt, in den USA wird der Anteil alleine des Inetrnetgeschäfts am GDP auf mehr als 10% geschätzt und das ist nur der Teil, der eben auch monetär bewertet ist.

Insofern: ne gute Antwort habe ich auch nicht, aber der Verbraucherpreisindex wird zunehmend dubios.
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Claus Lehmann
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BeitragVerfasst am: 17.02.2021, 14:38    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Ich kann dieser Diskussion nichts abgewinnen.
Selbst wenn ihr jetzt genau wüsstet dass die Inflation z.B. 0,8% ist und sogar die von nächstem Jahr kennen würdet und sie wäre 1,4% - welche Handlungen/Änderungen würdet ihr daraus ableiten?

Wichtig ist aus meiner Sicht nur im Hinterkopf zu behalten, dass es eigentlich fast immer Inflation gibt (mal mehr und mal weniger) und somit Geld auf Girokonten kontinuierlich entwertet.

Ansonsten lag meine Rendite in den letzten 10 Jahren immer deutlich über der Inflationsrate, daher muss ich mir keine Gedanken machen wie hoch die Inflation nun ist.

Und ich denke das gilt für die meisten hier in Deutschland, spzielle Sonderfälle vielleicht mal ausgenommen.
Anders würde es sehen, wenn wir in einem Weichwährungsland leben würden wie der Türkei, oder extremer Venezuela.
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Bolanger



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BeitragVerfasst am: 17.02.2021, 14:56    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Claus Lehmann hat Folgendes geschrieben:
Selbst wenn ihr jetzt genau wüsstet dass die Inflation z.B. 0,8% ist und sogar die von nächstem Jahr kennen würdet und sie wäre 1,4% - welche Handlungen/Änderungen würdet ihr daraus ableiten?


Oh, das finde ich schon ziemlich wichtig und relevant für einen Großteil der Bevölkerung. Denn nur über die erwartete Verbraucherpreisentwicklung kann man sinnvoll abschätzen, welche Entnahmerate beim Entsparen eines Vermögens möglich ist, um die gleiche Kaufkraft zu erhalten.

Das ist auch der Grund, warum ich für mich andere Indizes nicht so interessant finde. Für mich ist folgendes wichtig: Ich schaue auf meinen Kontostand (inkl. Depotwert, ggf. Vermögen von Immobilien etc), mache meine persönlichen Annahmen über die zukünftige Inflation und kann mir dann ausrechnen, welche Kaufkraft ich dauerhaft während der Entnahmephase daraus generiere.
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Claus Lehmann
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BeitragVerfasst am: 17.02.2021, 15:05    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Nochmal: was würdest Du konkret ändern in Deiner Entnahmestrategie wenn die Zahl jetzt nicht 1,4% sondern 0,6% oder 1,8%?
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nobodyofconsequence
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BeitragVerfasst am: 17.02.2021, 15:08    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Sehe ich genauso.

Das ist letztlich ein wichtiger Punkt: wie viel ist mein angespartes Vermögen als Altersvorsorge wert. Darum geht es ja schließlich.

Da ist aber dann letztlich vor allem wieder der (persönliche) Verbraucherpreisindex relevant.

Ich sehe es aber vor allem eben auch als Maß, Investitionsrisiken und -Potenziale abschätzen zu können. Da sind dann eben Aspekte wie Inflation bei Invetmentgütern schon wichtig.
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nobodyofconsequence
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BeitragVerfasst am: 17.02.2021, 15:09    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Claus Lehmann hat Folgendes geschrieben:
Nochmal: was würdest Du konkret ändern in Deiner Entnahmestrategie wenn die Zahl jetzt nicht 1,4% sondern 0,6% oder 1,8%?


Man kann zB entscheiden, mehr zu sparen oder Konsumentscheidungen zu verzögern.
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Bolanger



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BeitragVerfasst am: 17.02.2021, 15:32    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

nobodyofconsequence hat Folgendes geschrieben:
Claus Lehmann hat Folgendes geschrieben:
Nochmal: was würdest Du konkret ändern in Deiner Entnahmestrategie wenn die Zahl jetzt nicht 1,4% sondern 0,6% oder 1,8%?


Man kann zB entscheiden, mehr zu sparen oder Konsumentscheidungen zu verzögern.


Und die Initiale Entnahmerate bzw. initiale Kaufkraft ändert sich gewaltig: z.B. 500.000 EUR auf dem unverzinsten Konto, 30 Jahre Entnahme, macht bei 1,8% Inflation 1060 EUR pro Monat initiale Rate, bei nur 0,6% Inflation wären das schon 1270 EUR. Grob 20% mehr Kaufkraft im Alter finde ich bemerkens- und betrachtenswert.
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Zedandi



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BeitragVerfasst am: 17.02.2021, 16:34    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Claus Lehmann hat Folgendes geschrieben:
Selbst wenn ihr jetzt genau wüsstet dass die Inflation z.B. 0,8% ist und sogar die von nächstem Jahr kennen würdet und sie wäre 1,4% - welche Handlungen/Änderungen würdet ihr daraus ableiten?


So eine kleine Differenz macht keinen Unterschied (außer man steht vor der Frage wie lange man den Baukredit an den Zinssatz binden soll o.ä.). Allerdings wäre die Information, dass die zukünftige Inflation nicht wesentlich steigt schon Gold wert. Denn ein steigender Leitzins wäre höchstwahrscheinlich (wenn auch nicht zu 100% sicher) die Folge, was dann wiederum sowohl die Vermögenswerte anders (niedriger) bewerten würde. Vor allem langlaufende (Staats-)Anleihen aber auch Immobilien & Aktien. Wäre man sich zu nahe 100% sicher, dass der Zinssatz noch ein paar Jahre tief bleibt, könnte man im Umkehrschluss bspw. relativ sicher sein Depot etwas hebeln...
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nobodyofconsequence
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BeitragVerfasst am: 17.02.2021, 21:19    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Ja nun, aber Prognosen sind halt schwierig, vor allem, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen
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miwi13



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BeitragVerfasst am: 17.02.2021, 21:38    Titel: Re: Persönlich relevanter Preissteigerungsindex Antworten mit Zitat

Bolanger hat Folgendes geschrieben:
Denn nur über die erwartete Verbraucherpreisentwicklung kann man sinnvoll abschätzen, welche Entnahmerate beim Entsparen eines Vermögens möglich ist, um die gleiche Kaufkraft zu erhalten.


Ich glaube, das ist nur die eine Seite der Medaille.
Bildlich gesprochen: Wenn du eine Bergtour machst, dabei die Hälfte der Strecke berghoch läufst und die andere Hälfte wieder den Berg runter gehst, dann bist du am schnellsten am Ziel, wenn du schon zu Beginn die meiste Strecke gemachst hast. Wenn du erst am Ende aufs Tempo drückst, kannst du unmöglich diejenigen aufholen, die schon zu Beginn Vorsprung herausgelaufen haben.
Damit ich meine ich: Zuerst hat man eine Ansparphase und erst dann kommt die Entnahmephase (Berg hoch, Berg runter).
Wenn man schon in der Ansparphase einen Prozentsatz x besser war als die Inflation, wirkt sich das spürbar besser aus, als wenn du erst in der Entnahmesatz denselben Prozentsatz x besser warst.

Hier ein Vorsorgebeispiel, bei dem in der Ansparphase schon Vorsprung rausgelaufen wurde:
https://www.zinsen-berechnen.de/vorsorgerechner.php?paramid=moc9tkofan

... und hier ein Vorsorgebeispiel mit fast denselben Zahlen, nur dass hier versucht wird, den Vorsprung kurz vor dem Ziel, in der Entnahmephase rauszulaufen:
https://www.zinsen-berechnen.de/vorsorgerechner.php?paramid=5k3gs3bq18
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