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Investment in erneuerbare Energien  
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Oktaeder
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BeitragVerfasst am: 10.08.2022, 11:39    Titel: Re: Investment in erneuerbare Energien Antworten mit Zitat

Interessanter Link, danke. Leider schon recht alt, wäre interessant zu erfahren, was nun mpassiert ist. Und so eine richtig klare Aussage steht da am Ende doch nicht.
Ist halt das generelle Problem in D. man hat den Wert von guten Daten nicht erkannt. Egal in welchem Bereich.
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Zedandi



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BeitragVerfasst am: 10.08.2022, 11:52    Titel: Re: Investment in erneuerbare Energien Antworten mit Zitat

Claus Lehmann hat Folgendes geschrieben:
Zedandi hat Folgendes geschrieben:
sondern auch so hoch, dass bei Börsenstrompreisen um 4-5ct./kWh (die wir vermutlich in 2-3 Jahren wieder sehen werden) ein Abriss und Neubau der Solaranlage attraktiv wird.


Wieso? Kannst Du mir das weiter erläutern bitte?


Eigenverbrauch mal vernachlässigt (dazu komme ich später) hat der Betreiber der Anlage zwei Optionen:
1. er investiert kein neues Geld und bekommt den Börsenstrompreis (minus Instandhaltung & Vertrieb aber das kürzt sich wohl fast raus weil das trifft bis auf Vertrieb auch auf Punkt 2 zu)
2. er investiert nochmal Geld und bekommt 13,4ct./kWh für 20 Jahre

Also zählt für die Investitionsentscheidung nur die Differenz, d.h. 8,4-9,4ct./kWh bei 4-5ct./kWh für Solarstrom. Kleine Dachanlagen haben Stromgestehungskosten (laut Fraunhofer ISE Studie) von 6-11ct./kWh, d.h. es besteht wohl für viele Anlagen ein Anreiz abzureißen und neuzubauen. Vor allem wenn der Wechselrichter kaputt geht (der hat eine deutlich geringere Lebensdauer als die Module) und damit eine größere Investitionsentscheidung erzwungen wird bzw. den ersten Fall verteuert.

Mit Eigenverbrauch sieht die Sache leicht anders aus weil der finanzielle Anreiz dann ja nur vom eingespeisten Anteil kommt aber die neue Anlage ja immer noch genauso viel kostet. D.h. die effektiven Stromgestehungskosten wären dann um den Faktor 1/Eigenverbrauch höher. Bei nem Eigenverbrauch von 25% also 8-14,6ct./kWh, was bei vielen Anlagen immer noch Sinn ergeben würde (die älteren Anlagen waren ja noch nicht auf Eigenverbrauch optimiert).

Aber es steht und fällt vom Börsenstrompreis für PV, wenn der Zubau wirklich 22GW p.a. betragen sollte wie von der Ampel angepeilt, dann wird man fast mit Sicherheit keine 4-5ct./kWh mehr erlösen weil alle PV-Anlagen ja ungefähr zur gleichen Zeit Strom liefern. Bisher hat dieser PV-Peak ja ziemlich gut mit dem Verbrauchsmaximum übereingestimmt (man merkt, dass Menschen nun mal tagaktiv sind Very Happy) und PV-Strom konnte überdurchschnittliche Preise erzielen aber wir haben auch erst 60GW installiert. Bei 22GW p.a. wäre das ja schon mehr als doppelt so viel wenn die Anlagen aus der Boom-Phase ab 2026 auslaufen…
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Claus Lehmann
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Beiträge: 16426

BeitragVerfasst am: 10.08.2022, 12:03    Titel: Re: Investment in erneuerbare Energien Antworten mit Zitat

Redest Du jetzt von Solaranlagen die vor mehr als 20 Jahren installiert wurden und aus der Förderung rausfallen, aber prinzipiell noch funktionsfähig wären?
Oder von ganz neuen Anlagen, die aber IBN vor dem 01.08.2022 hatten und deshalb noch den alten Vergütungssazu bekommen.

Weil für etwas ältere Anlagen (vor 2019) liegt der Vergütungssatz ja noch über 10%
https://www.4motions-energy.de/wp-content/uploads/2019/09/entwicklung-der-einspeiseverguetung.jpg
da gibt es also ja keine nennenswerte Differenz
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Oktaeder
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BeitragVerfasst am: 10.08.2022, 12:18    Titel: Re: Investment in erneuerbare Energien Antworten mit Zitat

Das ist mir jetzt zu undifferenziert. Die Kosten sind wohl inklusive Abschreibung, und die ist bei den alten Anlagen ja durch. Klar Wechselrichter, die halten keine 30 Jahre. Aber die sind im Vergleich auch nicht so teuer.

Bei kleinen Anlagen musst du erst mal einen Abnehmer finden. Da sind vermutlich 4ct/kWh bzw 40€/MWh schon ein ganz ordentlicher Preis. Da kommt man bei Volleinspeisung von z.B. 5MWh (entspricht 5kw peak, eine nicht ganz kleine Dachanlage) also auf 200€ Einnahmen im Jahr. Puh. Das lohnt weder den Aufwand noch das Risiko, dass doch größere Reparaturen anfallen. Also ohne Eigenverbrauch stellt sich die Frage der Demontage dann schon. Ökologisch Unsinn, keine Frage.

Neue Anlagen habe als weiteren Vorteil eine deutlich höhere Energieausbeute und meist auch eine höhere Unempfindlichkeit gegen Verschattungen. Vermutlich käme man so insgesamt eher auf 1000€ pro Jahr Einnahmen. Steuerlich natürlich auch günstiger.

Das ist dann die Logik des Marktes. Finde ich jetzt auch nicht gut und würde das persönlich nicht durchziehen. Allerdings brauch es auch für EIgennutzung auch einen Netzanschluss, sonst wird es noch viel aufwändiger.
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