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peyman



Anmeldedatum: 12.09.2013
Beiträge: 398

BeitragVerfasst am: 11.10.2022, 14:54    Titel: US-Dividenden Antworten mit Zitat

Kann mir jemand näheres zur Steuerproblematik von US-Dividenden wie
Coca-Cola sagen?
Die Bank sagt ich müßte nichts machen,da 15% US-Quellensteuer automatisch
abgezogen werden,Demnach vermute ich daß das deutsche FA nochmal 10% abzieht.

Tricky wird es jetzt :
Sind diese 15% dann entgültig weg, oder unterliegen diese wie die deutschen 10% dem Freibetrag, und können ggfls in der Steuererklärung* zurückgefordert bzw mit Verlusten im selben Jahr verrechnet werden?

Ich habe selber habe im Depot keinen Freistellungsauftrag (da ich den Freibetrag für P-P verwende).
Das Depot meiner Tochter hat einen Freistellungsauftrag,verhält es sich da anders?
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Claus Lehmann
Site Admin


Anmeldedatum: 31.08.2007
Beiträge: 16561

BeitragVerfasst am: 11.10.2022, 19:11    Titel: Re: US-Dividenden Antworten mit Zitat

M.E. läuft das automatisch. US Quellensteuer und die 10% on top für Kapitalertragssteuer wird von der deutschen Depotbank einbehalten.

Zurück würdest Du nur dann was bekommen, wenn die Depotbank zwar bis zum deutschen Kapitalertragssteuersatz einbehält, Du aber aufgrund Deiner gesamten steuerlichen Situation weniger als die üblichen 25% (plus Soli+ggf. Kirchensteuer) zahlen müsstest. Im Regelfall also nein.
_________________
Meine Investments (aktualisiert 03/22):
Laufend: Bondora*, Investly*, Estateguru*, Ablrate*, Moneything* (Rest), Crowdestate* (Rest), Fellow Finance* (Rest), October* (Rest), Linked Finance*, Lenndy* (Rest), Assetz*, Plenti, Neofinance* (Rest), Lendermarket*,
Beendet: Smava*, Auxmoney*, MyC4, Zidisha, Crosslend*, Lendico*, Omarahee, Lendy*, Bondmason, Finbee*, Bulkestate*, Zlty, Mintos*, Iuvo*, Robocash*, Viainvest*, Viventor*
Crowdinvesting: Seedrs*, Crowdcube, Housers* (Rest), Reinvest24*, Landex*
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reisender1967



Anmeldedatum: 03.04.2017
Beiträge: 1944

BeitragVerfasst am: 11.10.2022, 23:06    Titel: Re: US-Dividenden Antworten mit Zitat

Bei der ING ist es so:
Solange der Freibetrag nicht ausgeschöpft ist, kommt die 15% US Quellensteuer in einen Verrechnungstopf für ausländische Dividenden und wird dann, nach Ausschöpfung des Freibetrags, mit den weiteren Dividenden verrechnet. Man braucht also selbst nichts zu unternehmen.
_________________
Alles nur meine Meinung und jeder darf gerne eine andere haben. Wink
Ich wünsche uns allen viel Erfolg mit unseren Investments.
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eugenkss



Anmeldedatum: 13.03.2017
Beiträge: 127

BeitragVerfasst am: 02.11.2022, 21:47    Titel: Re: US-Dividenden Antworten mit Zitat

Ja, die 15% Quellensteuer sind auf jeden Fall "weg".

Sie werden auf die deutsche Steuer* angerechnet, d.h. es sind nur noch 10% Abgeltungssteuer (anstatt 25%) fällig.
Voraussetzung: Man hat deutsche AbgSt zu zahlen.

Falls man noch innerhalb des Freibetrags ist (und erstmal noch keine AbgSt zahlen muss), belastet die Quellensteuer auch den Freibetrag und wird dann im Quellensteuertopf "geparkt" (wie auch reisender1967 schreibt). Dort wartet sie bis spätestens zum Jahresende darauf, ob irgendwann noch deutsche Steuer* fällig wird, auf die dann angerechnet werden kann.
Falls die Quellensteuer bis Jahresende (bei der Bank) nicht angerechnet werden konnte, dann wird sie dir automatisch in einer Art "Verlustbescheinigung" bescheinigt und zum Jahreswechsel bei der Bank genullt. Man kann sie also z.B. noch via Steuererklärung* mit gezahlten deutschen Abgeltungssteuern von anderen Banken verrechnen lassen. Oder mit auf p2p-Zinsen zu zahlender Abgeltungssteuer Wink

Ist nichts davon möglich, weil man nichts zum Anrechnen hat, dann verfällt sie zum Jahreswechsel.
D.h. sie kann (im Gegensatz zu den anderen Verlusttöpfen) nicht ins Folgejahr mitgenommen werden.

PS:
Kleiner Vorteil bei ausländischer Quellensteuer: Auf sie fällt kein Soli an.
Die 5,5% Soli beziehen sich also in dem Fall nur noch auf die 10% deutsche AbgSt.
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