Neue Schweizer Plattform: Neocredit

Heute bin ich auf Neocredit gestossen. Eine schweizer P2P Plattform für Unternehmenskredite. Interessant ist, dass sich hier zwei etablierte Unternehmen zusammengetan haben, um den Marktplatz zu launchen. Die Vaudoise Versicherungen und der französische Anbieter Credit.fr, der ja in Frankreich schon mehrere Jahre Erfahrungen sammeln konnte. Bleibt abzuwarten, wie das neue Angebot von den Anlegern angenommen wird. Das Zinsniveau ist nämlich nicht sehr hoch. Die Website listet 2 Projekte. Einmal 5,6% für 24 Monate und einmal 6,45% für 18 Monate. Und diese sind schon in den höheren Risikoklassen der Plattform eingestuft, d.h. das durchschnittliche Zinsniveau der Plattform wird wohl darunter liegen. Beide Kredite sind bereits voll finanziert.

Neocredit Schweiz

Der Mindestanlagebetrag beträgt 100 Schweizer Franken. Es können sich wohl auch Anleger ausserhalb der  Schweiz registrieren. Neocredit berechnet 20% der erhaltenen Zinsen als Gebühr. Im internationalen Vergleich eine ziemlich hohe Gebühr.

Wenn es (schweizer) Anleger gibt, die sich bei Neocredit angemeldet haben, bitte gerne im Forum Erfahrungen posten.

 

2 Kommentare zu “Neue Schweizer Plattform: Neocredit

  1. Hallo Claus
    Auch wenn mir die Rendite deutlich zu gering wäre für eine Investition direkt in Kredite find ich das Konzept gut.
    Positiv finde ich vor allem das sie von den Zinsgebühren „leben“ das motiviert die Plattformen auch die REglmäßigen Zahlungen einzutreiben. Das machen ja die wenigsten Plattformen meistens verdienen die Plattformen beim „Verkauf“ des Kredites und manche dann noch beim eintreiben bei ausgefallenen Krediten. Das dazwischen sind dann nur Kosten für die Plattform und die Motivation scheint mir da manchmal eher gering sich reinzuhängen „borrower informed 5* by mail (siehe Funding Secure da berichtet Christiane im P2P Cafe ausführlich davon das es u.a. massiv beim eintreiben der Forderungen gehapert hat http://p2p-game.com/p2p-cafe-9-oktober-2019-lars-thomas-mit-christiane-und-ihren-englischen-p2p-insolvenzen )

    Negativ klar die Gebühr ist schon heftig hoch (wobei wie war das bei Linked Finance müsste ich mal umrechnen was die nehmen aber da ist halt der Zinssatz vornherein höher ) – bzw. renditeschädlich ist vor allem auch der Umstand das wir die Gebühr nicht steuerlich geltend machen können außer wir sehen davon nichts und die Zinsen werden als Zinsen *nach der Gebühr ausgeschüttet….
    grüße
    Thomas

  2. Nach meiner Meinung gibt es in der Schweiz bereits genügend P2P-Plattformen. Die Aufmachung der WebSite erscheint mir eher billig gemacht . Das Angebot schaue ich mir wieder in frühstens 3 Jahren an und investieren werde ich erst, wenn auch institutionelle Investoren bei den Krediten einsteigen. Und dies zu den gleichen Konditionen….

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