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Neuer Originator - Creditstar Group (restructured)  
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munzer



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BeitragVerfasst am: 22.07.2022, 14:55    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Da wäre die Reihenfolge der Gläubiger im Falle eines Defaults noch wichtig zu wissen. Mintos* vor oder nach Lendermarket?
Auf jeden Fall haben sie nun "das Messer am Hals".

Bei mir zum Glück nur knapp 180€ da ich generell bei Mintos* abbaue, früher war es auch mehr.
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hugh



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BeitragVerfasst am: 22.07.2022, 16:21    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Claus, warum siehst du Lendermarket* kritischer?
Ich würde davon ausgehen, dass im Falle des Falles die eigene Plattform zuerst bedient wird.
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Claus Lehmann
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BeitragVerfasst am: 22.07.2022, 16:33    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

vielleicht missverständlich ausgedrückt: weil ICH da mehr Geld drin hab als über Mintos
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Meine Investments (aktualisiert 03/22):
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Gurkenglas



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BeitragVerfasst am: 22.07.2022, 17:52    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Bei LM wurden mir vor zwei Tagen 80% der verspäteten (bis 60 tage)Loans zurückgekauft.
Kein Kredit verzögert.
Werde da noch bis 01.08. drinnbleiben, um den CB zu erhalten. Dann werde ich den AI stoppen und auszahlen.
CS war gefühlt schon immer ein Ritt am Abgrund! Deshalb bin ich auch nicht ganz so pessimistisch!
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GeldRegiertDieWelt



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BeitragVerfasst am: 22.07.2022, 19:22    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Wieso machen die das mit dem "Sweetener" und Extra-Zins? Man kommt ja eh nicht raus und wäre schon zufrieden, wenn einfach zu den nominalen Konditionen abbezahlt würde. Das erhöht der Kapitalbedarf nur noch weiter und ein Misthaufen mit Kirsche oben drauf ist immer noch ein Misthaufen.
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munzer



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BeitragVerfasst am: 22.07.2022, 19:57    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Zitat:
Wieso machen die das mit dem "Sweetener" und Extra-Zins?

Das hat höchstwahrscheinlich Mintos* verlangt und CreditStar macht mit, um eine offizielle Suspendierung zu vermeiden.
Weiter sollen Investoren besänftigt werden, damit nicht noch mehr Kapital abfliesst. Die Notes sollen schliesslich finanziert werden. Bei gewissen Investoren wirkt das auch.
Beispiel: Bei Cashwaggon wurden zuletzt auch 25% Zinsen geboten. Die Kredite wurden finanziert. Keine Woche später kam die Suspendierung.
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Tyrus



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BeitragVerfasst am: 22.07.2022, 20:16    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Gurkenglas hat Folgendes geschrieben:
Bei LM wurden mir vor zwei Tagen 80% der verspäteten (bis 60 tage)Loans zurückgekauft.
Kein Kredit verzögert.
Werde da noch bis 01.08. drinnbleiben, um den CB zu erhalten. Dann werde ich den AI stoppen und auszahlen.
CS war gefühlt schon immer ein Ritt am Abgrund! Deshalb bin ich auch nicht ganz so pessimistisch!


So will ich das eigentlich ab dem 1.8. auch machen. Problem: Wenn alle so vorgehen, verliert Creditstar weiter massiv an Liquidität. Hoffentlich legen sie noch ein Cashback auf, damit sie im August liquide bleiben. Bei mir ist es wie bei Claus, bei Mintos* 200,- in Creditstar, bei Lendermarket* 10.000,- Euro.
Eigentlich sind die doch profitabel, sie müssen den Umsatz bzw. die Kreditneuvergabe herunterfahren und dann auch Mitarbeiter entlassen, ergo schrumpfen. Ist das nicht besser als eine Pleite trotz Gewinnen?
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Claus Lehmann
Site Admin


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Beiträge: 16339

BeitragVerfasst am: 22.07.2022, 22:14    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Ich halte das für ein Liquiditätsproblem. Sie haben das Geld mittelfristig an Kreditnehmer verliehen, müssen aber sehr kurzfristig an Mintos* zahlen und können das nicht aus dem Zahlungsflluss, da die Neuanlagen deutlich geringer sind als die Rückzahlungsverpflichtungen.
Vermutlich könnte ähnliches bei Lendermarket* eintreten.

Wenn sie ordentlich gewirtschaftet hätten könnte das m.E. nicht passieren.
Also wenn wirklich das Geld eins zu eins an die dargestellten Kredite geknüpft wäre, dann dürfte dieser Fall nicht eintreten. Aber entweder sie haben es gehebelt, oder sie haben Rückzahlungen aus laufenden Krediten verwendet um Kosten zu decken statt Anleger auszuzahlen.

So oder so schlecht für die Reputation.

Ein gewisses Warnzeichen waren die Cashback Bedingungen bei Lendermarket. Da die an ein "nicht abziehen vor "xx.xx.2022" geknüpft waren, bestand vermutlich schon damals der Liquiditätsengpass oder war zumindest abzusehen.

Die Hoffnung ist, dass sie es einfach nur aussitzen müssen, bis mehr Geld von den Kreditnehmern zurückfliesst. Darauf scheint die Mintos* Restruktuirerung ja auch abzuzielen.
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hugh



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BeitragVerfasst am: 22.07.2022, 22:39    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Claus Lehmann hat Folgendes geschrieben:


Also wenn wirklich das Geld eins zu eins an die dargestellten Kredite geknüpft wäre, dann dürfte dieser Fall nicht eintreten. Aber entweder sie haben es gehebelt, oder sie haben Rückzahlungen aus laufenden Krediten verwendet um Kosten zu decken statt Anleger auszuzahlen.


Man muss aber auch Buyback beachten. Der Kreditnehmer zahlt nicht an Creditstar, aber Creditstar muss an uns zahlen.

Die fälligen Bonds am 1. Juni spielten da sich auch eine Rolle. Sie konnten, glaube ich, nur 23 Mio neu platzieren, mussten aber 30 mio zurück zahlen.
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Bandit55555



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BeitragVerfasst am: 22.07.2022, 22:45    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Kurz nach Beginn der Corona Pandemie gab es ein paar Monate lang kurzlaufende Creditstar Kredite mit 23% Zinsen aus Polen. Ich habe dann auch in viele investiert.
Sehr viele davon wurden verlängert trotz der hohen Zinssätze. Damals war das Zinsniveau auch höher wie jetzt auch weil Anleger weniger investierten.

Bis vor kurzem hat Creditstar maximal 16% Zinsen bei Mintos* geboten. Nun wurde auf 17% Zinsen erhöht. Ich kann mir schon vorstellen das es bis zum Ende des Jahres auch auf 18% oder sogar kurzzeitig auf 20% Zinsen hochgehen könnte.

Ich schaue mir gerne immer mal wieder in den Geschäftsberichten an wie viel Zinsen sich die Kreditgeber für ihre Verbindlichkeiten leisten könnten um nicht in die Verlustzone zu kommen.
Dazu schaue ich mir die totalen Verbindlichkeiten an und vergleiche diese zu den Zinskosten. Bei Creditstar habe ich aufgrund des Wachstums den Jahresschnitt der totalen Verbindlichkeiten genommen.

2019
2019: Totale Verbindlichkeiten im Schnitt: 85,165 Mio. €
2019: Zinskosten: 10,126 Mio. €
Entspricht: Durchschnittlichen Zinssatz von: 11,89%
Maximaler Zinssatz der im Jahr 2019 möglich wäre um keine Verluste zu schreiben: 18,82%
Erklärung: Also wäre der durchschnittliche Zinssatz im Jahr 2019 statt 11,89% bei 18,82% hätte Creditstar keinen Gewinn von 5,5 Mio. € erzielt sondern 0,0 Mio. € Gewinn.

2020
2020: Totale Verbindlichkeiten im Schnitt: 114,031 Mio. €
2020: Zinskosten: 13,939 Mio. €
Entspricht: Durchschnittlichen Zinssatz von: 12,22%
Maximaler Zinssatz der im Jahr 2020 möglich wäre um keine Verluste zu schreiben: 17,04%
Erklärung: Also wäre der durchschnittliche Zinssatz im Jahr 2020 statt 12,22% bei 17,04% hätte Creditstar keinen Gewinn von 5,9 Mio. € erzielt sondern 0,0 Mio. € Gewinn.

2021
2021: Totale Verbindlichkeiten im Schnitt: 163,530 Mio. €
2021: Zinskosten: 18,741 Mio. €
Entspricht: Durchschnittlichen Zinssatz von: 12,95%
Maximaler Zinssatz der im Jahr 2021 möglich wäre um keine Verluste zu schreiben: 18,13%
Erklärung: Also wäre der durchschnittliche Zinssatz im Jahr 2021 statt 12,95% bei 18,13% hätte Creditstar keinen Gewinn von 7,5 Mio. € erzielt sondern 0,0 Mio. € Gewinn.

Fazit: Creditstar zahlt auf Verbindlichkeiten (Anleihen, P2P Kredite) im Schnitt ca. 12-13%. Creditstar könnte in den letzten Jahren auch im Schnitt für die Verbindlichkeiten auch 17% Zinsen zahlen und hätte immer noch keine Verluste erzielt. Das war sozusagen die Marge.
Da Anleihen und zum Teil auch P2P Kredite mehrere Jahre laufen dauert es länger bis sich der durchschnittliche Zins aller Verbindlichkeiten ansteigt.
So wie 2020 kann es Sinn machen auch mal für einen Teil der Verbindlichkeiten auch mehr Zinskosten zu haben.
Ich gehe mal davon aus das die durchschnittlichen Zinskosten der Verbindlichkeiten in diesem Jahr auf 14% steigen könnten (Wegen höherer Zinsen bei P2P Plattformen). Wenn die Qualität des Portfolios gleich bleibt, wäre das dann immer noch genug Marge für einen Jahresgewinn.

Ganz entscheidend wird für mich der 1. Dezember 2022, wenn vorraussichtlich die neuen Anleihen herausgegeben werden. Da müssen deutlich höhere Zinsen für Anleihenkäufer geboten werden. Denn es muss genügend neues Kapital reinkommen um alte Anleihen zurückzuzahlen, die Mintos* pendings zu begleichen und noch Kapital für weiteres Wachstum.
_________________
Meine Rendite Q1 2021: p.a.
Mintos=21,7%, Lendermarket=16,1%, Finbee=34,3%, Moncera=10,2%, Bondora=-19,1%, Heavyfinance=9,8%
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BeitragVerfasst am: 23.07.2022, 00:51    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Zitat:
Werde da noch bis 01.08. drinnbleiben, um den CB zu erhalten.
Diese Frist gab es bei LM aber nur bei der ersten Cashback-Aktion, oder? In den Bedingungen zu der Aktion aus dem Juni konnte ich eine solche Frist nicht finden. Das ist auch wiederum ungewöhnlich, da das Interesse an Kapitalerhalt dann nicht konsequent verfolgt wurde. Außerdem hatte LM die Anleger von der Aktion ausgeschlossen, die schon an der ersten Aktion teilgenommen hatten. Dieser Ausschluss hat vielleicht weiteren Kapitalzufluss gehindert. Solange LM bei solchen Aktionen sowieso nur neu eingezahltes Kapital berücksichtigt, solche Aktionen aber alle paar Monate angeboten werden, kan der vorausschauende Anleger es auch für ratsam halten, LM grundsätzlich klein zu halten, um dann bei Aktionen ordentlich nachschießen zu können.

Zitat:
Ich würde davon ausgehen, dass im Falle des Falles die eigene Plattform zuerst bedient wird.
Ich halte das gegenteilige Vorgehen für zumindest auch plausibel. Von der Versorgung der eigenen Plattform hat Creditstar nicht so viel. Was wollen die dortigen Anleger machen? Wer einen mitunter sehr kleinen Betrag auf dieser Plattform hat, der klagt bei Zahlungsverzug (und Insolvenzgefahr) nicht sofort in einem fremden Land. Bei Minto hingegen werden die Anleger gemeinsam vertreten. Anders als auf der eigenen Plattform sind die Kredite für Creditstart wegen der "Strafzahlungen" auch teurer geworden, sollten also vorrangig getilgt werden. Außerdem kann Creditstar hier damit gedroht werden, von der Plattform geworfen zu werden und (neben weiterer Reputation) einen ganz wichtigen Zugang zu P2P-Anlegern zu verlieren. Um die angeblich so strengen Vorgaben in der Vereinbarung mit Minto einzuhalten, könnte Creditstar sogar auf die Idee kommen, auf der eigenen Plattform mehr Zahlungen zurückzuhalten. Das könnte damit beginnen, dass Rückzahlungen erst kurz vor dem Buyback geleistet/weitergereicht werden. Im Extremfall lassen die den Buyback aber gar nicht püntklich erfolgen. Ein Zahlungsausfall liegt so oder so vor. Die Frage ist nur noch, gegenüber welchem Gläubiger das erfolgen soll.

Zitat:
Also wenn wirklich das Geld eins zu eins an die dargestellten Kredite geknüpft wäre, dann dürfte dieser Fall nicht eintreten. Aber entweder sie haben es gehebelt, oder sie haben Rückzahlungen aus laufenden Krediten verwendet um Kosten zu decken statt Anleger auszuzahlen.
Ein sehr wichtiger Aspekt. Um genau zu sein, handelt es sich bei Creditstar überhaupt nicht mehr um P2P. Vielmehr handelt es sich kleine Kredite, die Creditstar selbst gegeben werden, um das eigene (gehebelte) Kreditgeschäft zu finanzieren. Zwischen dem P-Investor und dem P-Kreditnehmer ist kein Zusammenhang mehr erkennbar.

Zitat:
Technisch ist es ein Default (mehr als 90 Tage Zahlungsrückstände) und die Notes von CreditStar trotzdem anzubieten völlig unverständlich.
Vor allem ist die Mail nur an bisherige Anleger ausgegangen. Auf dem Erstmarkt wird Creditstar mit der Risikostufe 6 angeboten. Da ich als Anleger aber nicht irgendwann mein Geld zurück haben will, sondern "pünktlich" mein Geld zurück haben will (spätestens durch Buyback), ist das doch etwas kritisch. Denn das Risiko dafür, dass das nicht funktionieren wird, dürfte ja aktuell bei 100% liegen. Der für relevant gehaltene Zeitraum von 6 Monaten (!) ist meiner Meinung nach auch sehr großzügig, wenn man bedenkt, dass die Kredite teilweise kürzere Laufzeiten haben und im Wesentlichen sowieso die Buyback-Frist den zeitlichen Maßstab vorgibt, in dem bei entsprechenden Anlagen gedacht werden sollte.

Die Frage ist, warum Minto hier so rücksichtsvoll ist. Vielleicht wissen die es einfach nicht besser oder gewichten die Interessen der Anleger nicht hoch genug. Vielleicht haben sie sich die Zahlen von Creditstar angeguckt und sind zu dem Schluss gekommen, das insgesamt doch alles ganz gut aussieht und es nur ein "kurzfristiges" Liquiditätsproblem gibt, das für Creditstar aufgrund des guten Portfolios und regelmäßigen Zahlungseingängen nicht das Ende bedeuten kann. Problem ist aber, dass Creditstar selbst ja zum einen die Platzierung von Anleihen und zum anderen weitere P2P-Anlagen für notwendig hält und auch tatsächlich darauf angewiesen sein dürfte. Gelingt hier nicht mehr alles wie gehofft, könnte es eng werden.

Übrigens: ExploreP2P hat noch nicht reagiert. Ende April hatten die noch erwogen, Creditstar in den 70er-Bereich zu heben, wenn der (noch nicht auditierte) Bericht aus 2021 bestätigt wird.
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Doso



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BeitragVerfasst am: 23.07.2022, 04:49    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Auch auf Lendermarket* konnte man in der Vergangenheit schon erkennen das Creditstar immer mal wieder Liquiditätsprobleme hatte. Dann gab es eine Cashback Aktion, merklich mehr Kredite waren verzögert und ich hatte auch dn Eindruck das Auszahlungen länger gedauert haben. Das ist also jetzt nicht so ungewöhnlich das sie knapp dran sind, ich denke das war irgendwo deren Strategie.
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mastac



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BeitragVerfasst am: 23.07.2022, 07:43    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Doso hat Folgendes geschrieben:
Auch auf Lendermarket* konnte man in der Vergangenheit schon erkennen das Creditstar immer mal wieder Liquiditätsprobleme hatte. Dann gab es eine Cashback Aktion, merklich mehr Kredite waren verzögert und ich hatte auch dn Eindruck das Auszahlungen länger gedauert haben. Das ist also jetzt nicht so ungewöhnlich das sie knapp dran sind, ich denke das war irgendwo deren Strategie.


Ich hatte auch immer den Eindruck, dass dies gut mit den Anleihenfälligkeit oder -Ausgaben korrelierte. Daher vermute ich auch, dass die geringeren Volumen der letzten Platzierungen eine großen Anteil an den Liquiditätsproblemen haben. Bleibt nur zu hoffen, dass sie es gemanagt bekommen.
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Doso



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BeitragVerfasst am: 23.07.2022, 10:04    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Bisher ging es immer gut und durch die Cashback Aktionen und höheren Zinsen ist Lendermarket* mittlerweile eine der Plattformen wo ich am meisten mit verdient habe. Von daher bin ich zuversichtlich das es auch dieses Mal klappt. Wäre halt blöd wenn es mal schief geht und das Kartenhaus doch mal einstürzt. Aber gut, Rendite kommt von Risiko.
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Bandit55555



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BeitragVerfasst am: 27.07.2022, 19:02    Titel: Re: Neuer Originator - Creditstar Group (restructured) Antworten mit Zitat

Der auditierte Geschäftsbericht von 2021 wurde heute von Creditstar veröffentlicht:
https://www.creditstar.com/files/creditstar_consolidated_annual_report_2021.pdf

Es gab einige Änderungen im Vergleich zum unauditierten Bericht zu 2021:

"Other Income" wurde von +1,3 Mio. € auf jetzt +0,03 Mio. korrigiert.
Die Abschreibungen wurden von -1,3 Mio € auf jetzt -2,1 Mio. € korrigiert.
Löhne und Gehälter wurden von -5,2 Mio. € auf jetzt -4,5 Mio. € korrigiert.
Und ein paar andere kleine Änderungen.

Der Nettogewinn nach Währungsgewinnen (Total comprehensive income) ist nun damit von 7,5 Mio. € wurde auf 5,8 Mio. korrigiert worden.

Das Gesamtvermögen (Total Assets) ist von 201,7 Mio. € auf 198,8 Mio. € korrigiert worden.
Das Eigenkapital wurde von 41,6 Mio. € auf jetzt 38,2 Mio. € korrigiert.
_________________
Meine Rendite Q1 2021: p.a.
Mintos=21,7%, Lendermarket=16,1%, Finbee=34,3%, Moncera=10,2%, Bondora=-19,1%, Heavyfinance=9,8%
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