Die folgende Tabelle zeigt die von Anbietern von P2P Krediten weltweit vermittelten Volumina seit dem Start des jeweiligen Anbieters.
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Quelle: P2P-Kredite.com
3 Jahre nach dem Start von Zopa nimmt die Anzahl der Marktplätze für P2P Kredite in immer mehr Ländern zu. Die größten Volumina werden bisher noch im angloamerikanischen Raum vermittelt, aber auch in anderen nationalen Märkten gibt es beträchtliche Zuwachsraten.
Eine Einteilung der Anbieter kann in drei Oberkategorien erfolgen:
Marktplätze für inner-nationale P2P Kredite mit hautsächlich wirtschaftlichen Motiven der Teilnehmer (z.B. Prosper, Zopa, Lending Club, Smava)
Mikrofinanzierungskonzepte (social lending) bei denen soziale Motive der Anleger eine wesentliche Rolle spielen (z.B. Kiva, MyC4, Veecus)
andere Ansätze (z.B. Virginmoney mit der Besonderheit, dass Kreditgeber und Kreditnehmer sich schon vor der Nutzung kennen – Slogan “We manage loans between family and friends“)
Unternehmen, die speziell Studentenkredite können – je nach Ausgestaltung – in jede der 3 Kategorien fallen oder Ansätze aus mehreren Kategorien kombinieren.
P2P-Kredite.com bietet mit der folgenden Tabelle einen schnellen Überblick über die Kreditvolumen der Anbieter. Das Kreditvolumen ist je Anbieter kumulativ seit dem Start aufgelistet. Größenvergleiche zwischen den Anbietern sind nicht direkt möglich, da der Zeitraum seit dem Start von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich ist.
Insgesamt wurden bisher weltweit Kredite im Wert von ca. 550 Mio. Euro über innovative Peer to Peer Kredite über das Internet vermittelt.
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Quelle: P2P-Kredite.com
P2P-Kredite (bzw. peer-to-peer Kredite oder social lending) bieten sich als innovatives und interessantes Thema für eine Seminararbeit, Diplomarbeit oder Doktorarbeit z.B. in BWL an.
Folgerichtig bekomme ich gelegentlich Anfragen, ob ich mit Antworten zu einigen Fragen oder mit Informationen helfen kann.
Gerne! Ich verfüge über jede Menge Daten und Informationen sowohl zu Smava als auch zu internationalen Plattformen wie Prosper, Zopa, Lendingclub oder Boober.
Ich erwarte lediglich ein Exemplar der fertigen Arbeit als Lektüre.Â
Zopa hat angekündigt zukünftig auch in Japan peer-to-peer Kredite anzubieten.
In Großbritannien feiert Zopamorgen heute seinen dritten Geburtstag. Später kamen Italien und der US Markt dazu, in dem sich Zopa mit den Wettbewerbern Prosper.com und Lending Club auseinandersetzen muß. Im Moment ist in Japan noch kein Wettbewerber aktiv – allerdings hatte Prosper im August 2007 die Expansion nach Japan über ein Joint Venture angekündigt.
Gestern ist die US Website von Zopa live gegangen. Das Modell ist relativ ungewöhnlich. Anleger bekommen ein maximalen Zinssatz von 5,1% können aber auf Teile der Zinsen verzichten und einen niedriegeren Zinssatz festlegen (z.B. 3,8%) und mit der Differenz dann den Zinssatz senken, den der Kreditnehmer zahlt.
Eine Beschreibung erster Eindrücke gibt es bei Wiseclerk.com (in Englisch).
Das Wall Street Journal meldet, dass der Launch von Zopa in den USA nächste Woche stattfindet. Nach über einem Jahr Ankündigungen und Verzögerungen ist der US Start eine Partnerschaft zwischen Zopa und amerikanischen credit unions (etwa vergleichbar zu Genossenschaftsbanken). Diese versprechen sich die Gewinnung neuer Mitglieder (siehe auch diesen Artikel).
Das Konstrukt ermöglicht, das weder dem Anleger noch dem Kreditnehmer Gebühren berechnet werden. Zudem ist der Anlagebetrag abgesichert und die Rendite wird laut Artikel nicht durch Zahlungsausfälle von Kreditnehmern beeinflusst. Auf Anlegerseite handelt es sich daher eher um einjährige Festgeldanlagen.
In Grossbritannien hat Zopa das im August angekündigte Zopa Listings Konzept jetzt gestartet. Zopa nähert sich damit der Darstellung und Abwicklung bei anderen P2P-Kredit Anbietern wie Prosper, Smava oder Boober an, denn jetzt können Anleger Informationen zu einzelnen Kreditsuchenden sehen – vormals war dies bei Zopa nicht möglich.
Ich hatte heute ein interessantes Telefonat mit einem Analysten, der für eine britische Firma arbeitet, die Studien für Banken erstellt. Eine der Fragen, um die es ging, war ob das Modell der Peer to Peer Kredite von Banken aufgegriffen werden könnte und für eigene Zwecke genutzt werden könnte.
Peer-to-peer Kredite bieten etwas was die meisten Bankprodukte nicht bieten: Human touch und die punktgenaue Steuerung des Verwendungszweckes der Kredite. Auch wenn letzteres sich in manchen Fällen potentiell als Illusion darstellen könnte, denn auf den meisten Plattformen wie Prosper und Zopa wird der angegebene Zweck nicht überprüft, so ist dennoch das Konzept marketingwirksam. Und mal ehrlich: Zwar ist die Anlage auf einem Tagesgelkonto sicher und bringt gute Zinsen, aber wirklich innovativ und sexy im Sinne der Ansprache junger Zielgruppen ist sie nicht.
Außerdem beschränkt sich der Kontakt zum Kunden bei einem Tagesgeldkonto auf den Zeitpunkt der Anlage, die Kontoauszüge und den Zeitpunkt der Auflösung des Guthabens. Im Gegensatz dazu bieten Peer-to-Peer Kreditplattformen eine Community und häufige Interaktionen, wenn der Betrag in kleinen Beträgen auf verschiedene Kredite verteilt angelegt wird.
Nun, selbst wenn sie wollten, könnten Banken aber vermutlich nicht einfach eine Peer-to-Peer Kreditplattform aufmachen. Es würde nicht zu ihrem Image passen und sie würden sich im Internet-Marketing schwerer tun als ein Startup. Mal abgesehen davon, dass sie Ihren eigenen Markt kannablisieren würden und immer noch nicht bewiesen ist, dass der Plattformbetreiber mit dem Konzept finanziell erfolgreich sein kann. P2P Kredit Plattformen sind vom Geschäftsvolumen auf Jahre hinaus nicht groß genug um eine Bedrohung für Banken darzustellen. Das Interesse der Banken ist aber dennoch groß, da die Banken evaluieren, welche Impulse sie für ihr Geschäft ableiten können.
In den USA haben credit unions (etwa vergleichbar zu Genossenschaftsbanken) Partnerschaften mit Zopa geschlossen. Die credit unions haben bisher ein eher verstaubtes Image und eine überwiegend ältere Klientel. Sie haben die Partnerschaft als Chance ergriffen junge Zielgruppen mit einem innovativen Ansatz anzusprechen und so Mitglieder zu gewinnen.
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