Interview mit Julian Sametinger, COO von Zuper

Hinweis: Zuper nimmt gerade in einer Crowdinvesting Kampagne 500.000 Euro auf (für 10,42% der Firmenanteile). Das Minimum Investment, um in diesem Pitch Zuper Anteile zu erwerben, beträgt 17,20 Euro. Das Pitch Video ist unter diesem Interview zu sehen.

Was ist Zuper?

Zuper ist ein intelligenter Finanzassistent, der Nutzern hilft, Kontrolle über ihre Finanzen zu gewinnen und ihre finanzielle Gesundheit zu verbessern.

Für die, die noch nie von PSD2 gehört haben: Kannst Du kurz erläutern, was das bedeutet und inwiefern es die Beziehung zwischen Kunde und Bank neu definiert?

PSD2 ist eine neue Regulation der Europäischen Kommission, die darauf abzielt, den Wettbewerb im Retail-Banking zu verstärken und Banken zu mehr Innovation zu bewegen. Der Kunde soll wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. Deshalb müssen Banken unter PSD2 auch anderen anerkannten Dienstleistern im Namen des Nutzers Zugriff auf dessen Konto gewährleisten. Das ermöglicht innovativen Firmen wie Zuper, ihre große Stärke in der Kundenorientierung auszuspielen.

PSD2 und Aggregation sind ein Trendthema. Was ist Euer USP gegenüber der Konkurrenz?

Zuper hat es sich zum Ziel gemacht, der erste wirklich persönliche Finanzassistent zu werden, der echten Mehrwert kreiert. Uns geht es vor allem darum, die finanzielle Gesundheit unserer Nutzer zu verbessern und Finanzbildung weiter voranzutreiben. Heutzutage lernt man in der Schule und in der Universität so ziemlich alles – aber nicht, wie man mit Geld umgeht!

Es gibt meines Erachtens (bisher) deutlich mehr angloamerikanische Startups, die Aggregation von Finanzdaten bieten, als im deutschsprachigen Raum. Warum ist das so?

Das liegt vor allem an der stärkeren Thematisierung der persönlichen Finanzen in diesen Ländern. Dort gibt es vom Bestseller-Buch bis hin zur TV-Show ein viel breiteres Angebot und mehr Nachfrage zu dem Thema. In Deutschland vertraut man beim Thema Geld eher darauf, dass andere das schon für einen regeln. Allerdings sollte man spätestens seit den letzten beiden Finanzkrisen wissen, dass man sich darauf nicht verlassen kann.

Julian Sametinger, ZuperIm Pitch schreibt ihr: ‘Eventually, we want to provide a loan platform that will enable reverse-auctioning for lenders to bid on loan requests.’. Wer bietet da? Sind das Banken, institutionelle Anleger oder auch private Anleger (also P2P Kredite)?

Zu Beginn werden es nur ein paar Banken sein, aber im endgültigen Stadium soll die Plattform für alle zugänglich sein. Nur wenn Privatpersonen im Verbund gegen Banken bieten können, werden Banken zu echter Innovation und Wertkreierung gezwungen.

Wie wollt ihr neue Nutzer gewinnen? Ist die Kundenakquisition in diesem Segment mit hohen Marketingkosten verbunden?

Wir gewinnen viele neue Nutzer über Empfehlungen. Die Kundenakquisition in diesem Segment ist normalerweise recht hoch, aber umso mehr Leute die App ihren Freunden zeigen, weil sie damit Geld gespart haben oder etwas gelernt haben, desto niedriger die Kosten. Daher konzentrieren wir uns voll und ganz auf die Wertschöpfung für den Nutzer.

Warum habt ihr Euch für Seedrs als Plattform für Eure Crowdinvesting Runde entschieden?

Seedrs ist die führende Plattform im Bereich des Crowdfunding und hat uns von Anfang an super unterstützt. Darüber hinaus erhalten wir viele hilfreiche Ressourcen und tolle Unterstützung.

Warum sollen Investoren genau in Euren Pitch investieren und nicht in einen der anderen Fintech Pitches bei Seedrs?

Wir sind das erste Fintech-Unternehmen, bei dem sich alles um den Nutzer dreht. Wir verdienen nur dann etwas, wenn der Nutzer spart – das motiviert uns, echten Wert zu schaffen. Viele andere Unternehmen haben ein Produkt, das sie an den Nutzer verkaufen wollen. Wir glauben, dass Menschen sich nach einer Möglichkeit sehnen, zuverlässige Hilfe in ihrem Sinne zu erhalten und dass dieses Alleinstellungsmerkmal uns weiter wachsen lassen wird.

P2P-Kredite.com dankt Julian Sametinger für das Interview.

Das Video zum aktuellen Zuper Crowdinvestment Pitch

Warnhinweis: Investment in Startups birgt hohe Risiken und kann zu Totalverlust der Anlage führen

Interview mit Lendico Gründer Dominik Steinkühler „Klassische Banken werden in Zukunft zunehmend durch Innovationen in Frage gestellt“

Dr. Dominik Steinkühler, Mitgründer und Geschäftsführer des kürzlich gestarteten P2P Kreditmarktplatzes Lendico, hat freundlicherweise P2P-Kredite.com ein Interview gegeben.

Was macht Lendico?

Lendico ist ein Marktplatz für Kredite von Mensch zu Mensch. Auf Lendico.de kommen Kreditnehmer und Anleger zusammen. Der Marktplatz bietet Kreditnehmern günstige Kredite und Anlegern attraktive Renditen. Menschen mit Geld investieren in Projekte von Menschen, die Unterstützung suchen. So profitieren die einen von günstigen Raten und die anderen von attraktiven Renditen. Lendico ist eine Win-Win-Situation.

Was waren die größten Herausforderungen vor dem Launch?

Lendico wurde von Beginn an als die digitale Alternative zu Banken entwickelt. Die vielleicht größte Herausforderung war den hohen Ansprüche der Anleger und Kreditnehmer gerecht zu werden. Unsere Kunden vergleichen uns mit Banken  – erwarten aber natürlich bessere Konditionen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Launch?

Soweit man es eine Woche nach Start beurteilen kann: Sehr. Positiv überrascht sind wir von der hohen Qualität der Kreditprojekte, die auf Lendico für einen Kredit angemeldet werden.

Können Sie bitte die 3 Hauptvorteile für Kreditnehmer nennen?

1. Günstige Konditionen.
2. Keine versteckten Kosten und volle Transparenz.
3. Kredite für jeden Bedarf von 1.000 bis 25.000 Euro. Ob Überbrückungskredit oder größere Anschaffung – bei Lendico spielt dies keine Rolle.

Und die 3 Hauptvorteile für Anleger?

1. Attraktive Renditen.
2. Eine Hohe Qualität der Kreditprojekte durch den strengen Auswahlprozess.
3. Auszahlungen ab dem ersten Monat der Anlage, nicht erst nach Jahren.

Wieso weist Lendico auf seiner Seite die „Anleger-Rendite“ vor Berücksichtigung der Ausfallwahrscheinlichkeit aus, statt diese einzurechnen?

Die Angabe einer Ausfallwahrscheinlichkeit macht erst bei der Betrachtung eines diversifizierten Portfolios Sinn, nicht bei der isolierten Betrachtung eines einzelnen Kreditprojektes. Wir möchten unseren Anlegern die größtmögliche Transparenz bieten. Bei jeder Anlage ist ein gewisses Risiko unvermeidlich und die Angabe einer Ausfallwahrscheinlichkeit für einzelne Kreditprojekte wäre in unseren Augen irreführend. Mit der separaten Aufführung der Ausfallwahrscheinlichkeiten erkennt man dies hingegen auf den ersten Blick. Anleger sollten Ihre Investition über möglichst viele Kreditprojekte streuen, um voll von dem Vorteil der Diversifikation zu profitieren und ihr Risiko zu minimieren.

Lendico plant ja eine internationale Expansion. Wird es deutschen Anlegern möglich sein, Geld in P2P Kredite in ausländischen Märkten anzulegen? Über die deutsche Plattform?

Richtig, eine internationale Expansion ist für das kommende Jahr geplant. Weiterlesen

Neues Interview mit Alexander Artope

Lothar Lochmaier hat gestern in seinem Social Banking 2.0 Blog ein neues Interview mit Alexander Artopé, dem Geschäftsführer von Smava, veröffentlicht.

In den Fragen knüpft Lochmaier vor allem an ein jüngst veröffentlichtes Dossier der DB Research zu P2P Krediten an. Lochmaier sah darin wegen des Titels (‚Welcome to the machine‚) und des Tonfalls einen Angriff der Deutschen Bank auf die P2P Kreditplattformen. Allerdings fand ich, dass rein sachlich betrachtet die Ergebnisse des DB Research Papers durchaus korrekt und nicht polemisch sind – auch wenn sie keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse darstellen – und hatte dies auch als Kommentar in Lochmaier’s Blog geschrieben.

Ich stimme mit Alexander Artopé überein, dass es grundsätzlich positiv zu bewerten ist, dass die Deutsche Bank sich (über DB Research) mit dem Trend der innovativen P2P Kreditmarktplätze öffentlich auseinandersetzt. Allerdings ist sie bisher die einzige Bank in Deutschland, die sich öffentlich damit auseinandersetzt.

Auch wenn sie sich nicht äußern, glaube ich das jede Bank mittelfristig für sich entscheiden muss wie sie zum Thema P2P Kredite steht. Umarmen und integrieren, bekämpfen, beobachten, ignorieren? Letzteres dürfte aus meiner Sicht die schlechteste Entscheidung sein, denn die Chancen, dass diese Form der Kreditvermittlung über das Internet sang- und klanglos wieder verschwindet, sehen aktuell nicht sehr groß aus.

Aber wer weiß schon, was in den Entscheidungsetagen der Banken heutzutage vorgeht? Vermutlich sind die Banken zu sehr damit beschäftigt andere Krisenherde in den Griff zu bekommen, als sich strategisch mit der Frage zu beschäftigen, ob sie im Web 2.0 Zeitalter anders mit den Kunden interagieren sollten als früher. Und so wird es vermutlich weitergehen, dass Bankgeschäfte eine One-Way Kommunikation bleiben – Wünsche und Feedback des Kunden kommen im Regelfall nicht oder nur als Reklamationen vor.

Schweiz: Privatbankier sieht P2P Kredite als Bedrohung für Bankbilanzen

In einem Video Interview sagt Konrad Hummler, Teilhaber der Schweizer Privatbank Wegelin & Co, P2P Kredite könnten sich relativ schnell zur Bedrohung der Bankbilanzen entwickeln.
P2P Kreditbörsen könnten in wesentlichen Funktionen wie Losgrößentransformation, Risikotransformation und Fristentransformation die Banken ersetzen wenn sie effizientere Prozesse etablieren. Hummler sieht eine Schwäche der Großbanken in Staatsbesitz in ihrer Ineffizienz. Banken werden versuchen durch Ruf nach mehr Regulierung ihre Marktstellung zu sichern und Innovationen zu hemmen.

Exklusiv: Smava expandiert nach Polen – Interview mit Alexander Artopé

Ab dem 07.01. wird der P2P-Kreditmarkt Smava auch in Polen Kredite vermitteln. Dazu interviewte ich Alexander Artopé, Geschäftsführer von Smava.

P2P-Kredite.com: Herr Artopé, warum hat Smava gerade Polen als Zielmarkt für die internationale Expansion gewählt?

Smava: Aus mehreren Gründen. Erstens ist Polen eine stark wachsende Volkswirtschaft mit rund 40 Mio. Einwohnern. Zweitens ist in Polen mit rund 15% eine hohe Spanne zwischen dem Einlagen- und Kreditzins. Dadurch ist der smava Marktplatz von Anfang an sehr attraktiv für polnische Kunden. Drittens ist aufsichtsrechtlich für das Modell in Polen keine Bank notwendig, so dass sehr geringe Transaktionskosten anfallen.

P2P-Kredite.com: In Polen sind bereits 3 Anbieter von Peer-to-Peer Krediten etabliert. Mit welchen Maßnahmen will Smava als Newcomer Marktanteile gewinnen?

Smava: smava ist im Vergleich zu den bisherigen Anbietern wesentlich sicherer. Ähnlich wie in Deutschland ist zentraler Produktvorteil, dass das Risiko für Anleger transparent beurteilt und eingepreist werden kann. Hierzu arbeiten wir mit der polnischen „Schufa“, die dort BIK heißt – zusammen.

P2P-Kredite.com: Wie läuft das organisatorisch ab? Hat Smava eine Tochterfirma oder eine Niederlassung in Polen? Oder agieren Sie von Berlin aus?

Smava: Wir haben eine Tochterfirma in Polen, in Breslau (Wroclaw), mit einem polnischen Management-Team vor Ort.

P2P-Kredite.com: In welchem Feld liegen bei der internationalen Expansion die größten Herausforderungen: Technisch, juristisch/regulatorisch, im Marketing oder bei der Mitarbeitergewinnung?

Smava: Bei allen Feldern, in der Reihenfolge: juristisch/regulatorisch, Mitarbeiter und dann Marketing.

P2P-Kredite.com: Welche Unterschiede hat die polnische Version gegenüber dem deutschen Smava Angebot?

Smava: Erstens werden wir in Polen ohne Anleger-Pools starten, weil p2p Kredite dort meist im kurzfristigen Bereich unter einem Jahr vergeben werden. Zweitens werden die Endkundenverträge in Polen direkt – und nicht wie in Deutschland mit der biw Bank – abgeschlossen.

P2P-Kredite.com: Wie hoch ist die maximale Kredithöhe, die bei Smava Polen geliehen werden kann?

Smava: Ein polnischer Kreditnehmer kann über smava.pl maximal 100.000 Zloty aufnehmen. Ein Anleger kann bis zu insgesamt 200.000 Zloty Geld anlegen. (Anmerkung von P2P-Kredite.com: 100.000 Zloty entsprechen ca. 24.100 Euro)

P2P-Kredite.com: Welche Bonitätsinformationen stellt Smava.pl den Anlegern zur Verfügung?

Smava: Wie bei smava Deutschland wird der Score (BIK) sowie die Kapitaldienstfähigkeit den Anlegern zur Verfügung gestellt.

P2P-Kredite.com: Welche Gebühren berechnet Smava den polnischen Nutzern?

Smava: Für den Anleger ist die Geldanlage kostenfrei, für Kreditnehmer kostet es 1% des Kreditbetrages. Weiterlesen

Kiva for Profit

Bei P2P-Banking gibt es ein umfangreiches Interview mit dem CEO von Globefunder.com. Über Globefunder hatte ich schon vor rund 3 Monaten geschrieben

Laut Interview klingt es nach einer interessanten Mischung zwischen Kiva und Prosper.com. Wesentlicher Unterschied zu Kiva ist, dass Anleger bei Globefunder Zinsen erhalten sollen. Sozusagen ein „Kiva for Profit“. Start von Globefunder (zunächst in den USA) soll im Oktober sein.

Gespräch mit den Gründern von Smava

Gestern traf ich Alexander Artopé (Geschäftsführer) und Eckart Vierkant (Mitglied der Geschäftsführung, Produktentwicklung), Mitgründer von smava.de – der Plattform für Kredite von Mensch zu Mensch. Beide schilderten mir sehr detailliert die Konzeptions- und Umsetzungsphase. Leitziel ist die Schaffung einer Plattform, die Anlegern das Investieren so leicht wie möglich macht, bei größtmöglicher Absicherung gegen Ausfallrisiken. Dieses Ziel wurde unter anderem abgeleitet aus sehr vielen Vorgesprächen mit Anlegern zu ihren Erwartungen an einen solchen Marktplatz.
In Zusammenarbeit mit der biw Bank für Investments und Wertpapiere AG will smava den Kreditnehmern einen Weg bieten, einfach und zu günstigen Konditionen (Klein-) Kredite zu beantragen. Dabei tritt der Kreditnehmer anders als bisher bei der Kreditbeantragung, nicht als Bittsteller auf, sondern kann seine Vorstellungen zu Zinssatz und Kreditvolumen selbst formulieren. Artopé glaubt das smava für Kreditnehmer erstmals verständlich macht, dass Kreditgeber in ihrer Risikoeinschätzung stark auf die Bonitätsstufe achten und diese bei smava für den Kreditnehmer transparent wird. Ob der Kredit finanziert wird, entscheidet sich dann rein marktwirtschaftlich nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage.


Von links nach rechts: Rheinboldt, Artopé, Vierkant

Gefragt nach der Wettbewerbsfähigkeit der Konditionen angesichts der in Deutschland vielfach relativ preisgünstig angebotenen Konsumentenkredite zeigte sich Artopé zuversichtlich. Zu beachten sei, dass vor allem Spezialanbieter preisaggressiv im Markt tätig seien, während andere Banken Kredite zu vergleichsweise hohen Zinssätzen vergeben. Für alle Kunden der guten bis mittleren Bonität (A-F) sei zu erwarten, dass die Zinssätze bei smava günstiger sein werden.

smava hat sich gegen einen soft launch und für einen möglichst schnellen Start entschieden. Als erster Anbieter im deutschen Markt profitiert smava vom hohen Medieninteresse (u.a. Spiegel, Wirtschaftswoche, Tagesspiegel) und wird versuchen, den Markt zu gestalten. Artopé und Vierkant sind überzeugt, dass smava auch im Vergleich mit zu erwartenden Wettbewerbern sehr gut positioniert ist.

Das Interesse eine Woche nach dem Launch, bezeichnet Artopé als sehr hoch. Auch wenn sich die Geschäftsziele von smava am vermittelten Kreditvolumen messen, lehnt smava zur Zeit viele Marktzulassungen ab, um das Leitziel, die Schaffung einer möglichst ausfallsicheren Anlageform, nicht zu gefährden. smava prüft die von den Kreditnehmern eingereichten Dokumente im Detail, stellt Rückfragen bei Unstimmigkeiten oder fordert fehlende Unterlagen an.

Lag der Focus in den letzten Wochen und Monaten auf der Implementierung des reibungslosen Ablaufes aller Prozesse, so arbeitet Vierkant’s Team derzeit an neuen Funktionen, die die Bedienung noch einfacher machen.  Ein Beispiel für geplante Funktionen ist der Anlage-Assistent, den Anleger nutzen können, um automatisch auf Kredite zu bieten, die voreingestellte Kriterien erfüllen (ähnlich den standing orders bei Prosper.com).

In jedem Satz von Artopé und Vierkant schwang in unserem Gespräch die Motivation und Begeisterung für die Idee ‚Kredite von Mensch zu Mensch’ mit. In der jetzigen Anfangsphase wird dabei durchaus sehr basisnah gearbeitet. So hat Artopé in einem einstündigen Telefonat die Kreditnehmerin rinse durch den kompletten Prozess der Einstellung des Kreditprojektes gelotst. Er erlebte dies als sehr befriedigend, da er rinse unterstützen konnte, den ersten Schritt zur Realisierung des lange gehegten Wunsches – ein Wintergarten – in die Tat umzusetzen. Genau so hat sich sicher auch rinse ‚Kredite von Mensch zu Mensch’ vorgestellt. Ein erstes Gebot von Golfpapst liegt schon vor und weitere werden sicher in den nächsten Tagen folgen.

Die nächsten Wochen und Monate werden nicht nur für Artopé und Vierkant eine sehr spannende Zeit sein, sondern auch für alle Kreditnehmer und Anleger. Wie entwickelt sich das Zinsniveau im deutschen Markt für P2P Kredite? Wie die Ausfallraten? Welche Wettbewerber starten? Welche neuen Produktinnovationen machen den Prozess noch einfacher, transparenter und kalkulierbarer?