Artikel mit ‘geschäftsmodell’ getagged

Schätzung Auxmoney Umsatz durch Kredite

Donnerstag, 02. September 2010

Auf Basis der Wiseclerk Daten für Kreditprojekte, die im August 2010 endeten, habe ich eine aktuelle Schätzung der monatlichen Umsätze, die der P2P Kreditmarktplatz Auxmoney erwirtschaftet, erstellt. Zu beachten ist, dass die Anlegergebühren formell von der Creditconnect GmbH erhoben werden, sie flossen aber mit in die Betrachtung ein, da sie aus dem Handelsgeschehen auf der Auxmoney Plattform entstehen.


Erläuterung: Der Anteil der Premium Projekte wurde auf 10% geschätzt. Nicht berücksichtigt sind Erlöse aus Kontoführungsgebühren, Mahngebühren, dem Verkauf der Restkreditversicherungen sowie eventuelle Erlöse aus dem Inkasso, da hierzu keine Zahlen vorliegen. Ebenfalls nicht berücksichtigt, ist, dass Kreditnehmer Zertifikate mehrfach verwenden können.

Deutlich erkennbar ist, dass der Hauptanteil der Umsätze mit den Kreditnehmern und nicht den Anlegern generiert wird.

Gegenüber der letzten Betrachtung der Auxmoney Umsätze (März 2010), sank der Monatsumsatz um rund 14.000 Euro.

Hochrechnung Smava Umsatz durch Kredite – August 2010

Mittwoch, 01. September 2010

Auf Basis der Wiseclerk Daten für Kreditprojekte, die im August endeten, habe ich eine aktuelle Hochrechnung der monatlichen Umsätze, die der P2P Kreditmarktplatz Smava erwirtschaftet, erstellt:


Erläuterung: Nicht berücksichtigt sind Erlöse aus dem Verkauf der Restkreditversicherungen sowie eventuelle Erlöse aus dem Inkasso.

Die Smava Umsätze sind im Gegensatz zu denen von Auxmoney nahezu direkt abhängig vom Wachstum des Kreditvolumens. Gegenüber meiner letzten Hochrechnung der Smava Erlöse (März 2010), hat sich der Monatsumsatz der Smava GmbH um gut 10.000 Euro erhöht. Inzwischen sind aber auch die Gebühren höher als im März.

Hochrechnung der monatlichen Smava Umsätze

Montag, 05. April 2010

Auf Basis der Wiseclerk Daten für Kreditprojekte, die im März endeten, habe ich eine aktuelle Hochrechnung der monatlichen Umsätze, die der P2P Kreditmarktplatz Smava erwirtschaftet, erstellt:


Erläuterung: Nicht berücksichtigt sind Erlöse aus Kontoführungsgebühren, und dem Verkauf der Restkreditversicherungen sowie eventuelle Erlöse aus dem Inkasso.

Die Smava Umsätze sind im Gegensatz zu Auxmoney (vgl. Auxmoney Umsätze) nahezu direkt abhängig vom Wachstum des Kreditvolumens. Gegenüber meiner letzten Hochrechnung der Smava Erlöse (Juni 2009), konnte die Smava GmbH den Umsatz etwas verdoppeln.

Hochrechnung der monatlichen Auxmoney Umsätze

Donnerstag, 01. April 2010

Auf Basis der Wiseclerk Daten für Kreditprojekte, die im März endeten, habe ich eine aktuelle Hochrechnung der monatlichen Umsätze, die der P2P Kreditmarktplatz Auxmoney erwirtschaftet, erstellt:


Erläuterung: Der Anteil der Premium Projekte wurde auf 10% geschätzt. Nicht berücksichtigt sind Erlöse aus Kontoführungsgebühren, Mahngebühren, dem Verkauf der Restkreditversicherungen sowie eventuelle Erlöse aus dem Inkasso. Ebenfalls nicht berücksichtigt, ist, dass Kreditnehmer Zertifikate mehrfach verwenden können.

Deutlich erkennbar ist, dass der Löwenteil der Umsätze mit den Kreditnehmern und nicht den Anlegern generiert wird.

Gegenüber meiner letzten Hochrechnung der Auxmoney Erlöse (Juni 2009), konnte die Auxmoney GmbH den Umsatz somit mehr als verdreifachen.

Vergleich der Smava und Auxmoney Erlöse im Juni

Montag, 13. Juli 2009

Über Smava wurde im Juni ein rund 10mal so hohes Kreditvolumen finanziert wie über Auxmoney. Doch bei den Erlösen holt Auxmoney zügig auf – hier hat Smava nur noch die doppelten Umsätze.

Grund sind die unterschiedlichen Gebührenmodelle. Während Smava nur an finanzierten Krediten verdient, kassiert Auxmoney auch bei nicht finanzierten Krediten Einstellgebühren und Gebühren für die Zertifikate.

Im folgenden stelle ich eine Überschlagsrechnung der Erlöse der beiden Kreditplattformen im Juni 2009 an. Die Zahlen können von den tatsächlichen Zahlen abweichen, vor allem wegen zeitlichen Abgrenzungsproblemen (genauer Zeitpunkt der Finanzierung). Dennoch geben Sie einen guten Eindruck von den Größenverhältnissen.

Erlöse Smava im Juni 2009

  1. 7 Kredite Laufzeit 36 Monate Mindestgebühr 40 Euro = 280 Euro
  2. 8 Kredite Laufzeit 60 Monate Mindestgebühr 60 Euro = 480 Euro
  3. 32 Kredite Laufzeit 36 Monate 234.250 Euro Kreditvolumen, 2% Gebühr = 4.685 Euro
  4. 76 Kredite Laufzeit 60 Monate 775.500 Euro Kreditvolumen, 2,5% Gebühr = 19.388 Euro
  5. 1.965 Anleger Gebote zu je 4 Euro Gebühr = 7.780 Euro

Summe der Smava Umsätze = 32.613 Euro

Dazu kommen noch Erlöse in unbekannter Höhe aus Vermittlung von Smava Nutzern zu Partnerangeboten (z.B. Werbung nach dem Ausloggen).

Erlöse Auxmoney im Juni 2009

  1. Gebühren beim Zustandekommen des Kredites: 61 Kredite, 128.900 Euro Kreditvolumen, davon 0,95% = 1.255 Euro
  2. Einstellgebühr, 761* Kreditprojekte à 9,95 Euro = 7.562 Euro
  3. 60* Zertifikate Überprüfung des Arbeitsverhältnis à 9,95 Euro = 597 Euro
  4. 24* Zertifikate Haushaltsrechnung à 9,95 Euro = 239 Euro
  5. 208* Zertifikate Prüfung Schufa Bonitäte à 9,95 Euro = 2.070 Euro
  6. 407* Zertifikate Postident-Verfahren à 9,95 Euro = 4.050 Euro
  7. 141* Zertifikate AIS Bonitätsprüfung à 9,95 Euro = 1.403 Euro
  8. 123* Zertifikate CEG Bonitätsprüfung à 9,95 Euro = 1.224 Euro
  9. dazu kommen noch Anlegergebühren (nicht berechnet) = x Euro

Summe der Auxmoney Umsätze = 18.379 Euro plus x

*Tatsächlich gab es 781 Kreditprojekte, davon aber nur 761 von unterschiedlichen Kreditnehmern. Die Erlöse aus Zertifikaten sind in der Überschlagsrechnung wahrscheinlich zu hoch angesetzt, da ein Zertifikat in mehreren Kreditprojekten benutzt werden kann, und ein Teil somit schon in früheren Monaten bezahlt wurde. Dieser Effekt ist in der Berechnung nicht berücksichtigt.

Angesichts des starken Wachstums der Zahl der Kreditgesuche bei Auxmoney ist es wahrscheinlich, dass gemessen nach Umsätzen Auxmoney Smava schon in den nächsten Monaten überholen wird.

Deutsche Bank skeptisch zu Erfolgsaussichten von P2P Kredit Services

Freitag, 19. Oktober 2007

In einem aktuellen Report von DB Research zu Web 2.0 und Finanzdienstleistern heißt es u.a.:

Das in Kalifornien gegründete Unternehmen Prosper, das seit Februar 2006 einen Online-Marktplatz betreibt, hat bis Juli 2007 Kredite in Höhe von USD 70 Mio. vermittelt, wobei jedoch Kreditwünsche in Höhe von USD 460 Mio. nicht finanziert wurden. Die Wahrscheinlichkeit der Kreditzusage ist bei Kreditnehmern einer guten Bonitätsklasse am höchsten (ca. 45%), während Schuldner mit hohem Risiko in der Regel keine Finanzierung erhalten (weniger als 5% dieser Gesuche bekommen eine Zusage, s. Grafik). Kreditnehmer mit guter Bonität haben jedoch auch die Möglichkeit, zu günstigen Konditionen standardisierte Kredite von traditionellen Finanzdienstleistern zu bekommen – dadurch ist der Konkurrenzdruck in diesem Segment hoch und die Margen gering. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass P2P-Kredite jemals mehr als ein Nischenprodukt sein können. Die Konkurrenz durch traditionelle Finanzdienstleister könnte die P2P-Kreditplattformen verstärkt zu den Kreditnehmern mit niedriger Bonität drängen – obwohl diese Klientel bisher weitgehend ignoriert wurde. Gerade hier können die Plattformen von ihrer Online-Gemeinde profitieren. Erfahrungen bei Prosper illustrieren den Einfluss, den die Gruppen durch Auswahl und Kontrolle ihrer Mitglieder auf die Zahlungsmoral haben: Die Ausfallraten sind typischerweise deutlich geringer, wenn sich die Schuldner einer Gruppe von Kreditnehmern angeschlossen haben …

(Quelle via Robert Basic und Henning Krieg)

Wenn die Deutsche Bank bemängelt, dass ein hohe Zahl von Interessenten bei Prosper keinen Kredit bekommen haben, bleibt die Frage wieviele Kreditgesuche die Deutsche Bank im Durchschnitt ablehnt, bzw. wieviele, die einen Kredit benötigen, bei der Deutschen Bank mangels Erfolgsaussichten gar nicht erst vorstellig werden?

Ein weiteres Video zum Smava Geschäftsmodell

Samstag, 12. Mai 2007

Alexander Artopé stellt auf der next07 Smava vor und beantwortet Fragen rund um das Geschäftsmodell. Eine Aussage ist u.a., dass der Markt für Konsumentenkredite in Deutschland sich auf rund 60 Milliarden Euro pro Jahr beläuft und bisher nur 2 Prozent davon online abgewickelt werden.


Link: sevenload.com

Smava Geschäftsmodell in der Analyse

Montag, 26. März 2007

In dieser ersten Analyse betrachte ich das Smava.de Geschäftsmodell im Hinblick auf die Profitabilität für den Betreiber. Nach den aktuellen Regeln verdient Smava immer dann wenn ein Kredit zustande kommt. Die Gebühr, die Smava dem Kreditnehmer berechnet beträgt 1% der Kreditsumme.  Ein Grund für die im internationalen Vergleich niedrig angesetzte Gebühr könnte das in Deutschland niedrige Zinsniveau sein, dass evnt. keine höheren Gebühren erlaubt. Kredite sind zwischen 500 und 10.000 Euro möglich. Bei einer angenommenen durchschnittlichen Kreditsumme von 3.000 Euro würde Smava somit 30 Euro einnehmen. Als einzige weitere Gebühr berechnet Smava dem Kreditnehmer 10 Euro pro Mahnung.

Das klingt nicht sehr viel. Als nächstes eine Betrachtung der reinen Transaktionskosten:

  • Identfikation eines Kreditnehmers über PostIdent (Annahme 5 Euro – die tatsächlichen Preise sind mengengestaffelt)
  • Identfikation eines Kreditnehmers über PostIdent (Annahme 5 Euro – die tatsächlichen Preise sind mengengestaffelt)
  • Schufa-Auskunft (Zahlen zu Kosten liegen mir nicht vor – Annahme 1 Euro)
  • Bearbeitung von eigehenden Dokumenten für Kreditnehmer (ca. 5 Euro, basierend
    auf allgemeinen Call-Center Kosten – inhouse Sachbearbeitung kann preiswerter oder teuerer sein)
  • Bearbeitung von eingehenden Dokumenten für Kreditgeber (ca. 3 Euro, basierend auf allgemeinen Call-Center Kosten)

Schon bei der Betrachtung der reinen Transaktionskosten, also ohne Overhead, Marketing und Amortisation des Setups wird klar, dass Smava nur als Mengengeschäft mit hohem Standardisierungs- und Automatisierungsgrad zum Erfolg werden kann. (weiterlesen…)


blogoscoop