Kiva Anleger sollen Währungsrisiko mittragen

Anleger bei Kiva sollen zukünftig einen Teil des Währungsrisikos mittragen. Das Währungsrisiko entsteht, wenn während der Kreditlaufzeit die lokale Währung, in der der Kredit vergeben wurde, abwertet. Bisher trägt dieses Risiko der lokale Mikrofinanzpartner (MFI) von Kiva.

Zukünftig können MFIs für neue Kredite die Einstellung “Shared currency risk” vornehmen. Diese führt dazu, dass bei einer Abwertung von über x% der über x liegende Verlust von den Kiva Anlegern getragen werden muss, die dann eine geringere Rückzahlung erhalten.

Bereits heute tragen Kiva Anleger folgende Risiken:

  1. Ausfallrisiko bei Nichtrückzahlung durch den individuellen Kreditnehmer
  2. Ausfallrisiko bei Nichtzahlung durch das MFI
  3. Länderrisiko (Naturkatastrophen, Zahlungsverkehrsschwierigkeiten, Krieg)
  4. implizit für Europäer bereits das Währungsrisiko EUR zu US$ bei Ein- und Auszahlung

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2 Antworten zu “Kiva Anleger sollen Währungsrisiko mittragen”

  1. www.best-practice-business.de/blog » Kiva: Währungsrisiken sollen aufgeteilt werden können sagt:

    [...] wie Ihr der obigen Präsentation entnehmen könnt. Die Lösung beschreibt Claus Lehmann im p2p-kredite-Blog wie folgt: “Zukünftig können MFIs für neue Kredite die Einstellung “Shared currency [...]

  2. Kiva Anleger müssen Währungsrisiko teilweise selbst tragen « P2P-Kredite.com sagt:

    [...] Regeln für den Umgang mit Währungsrisiken in Kraft gesetzt. Das neue Modell war erstmals im März öffentlich vorgestellt worden. Ab sofort könnendie lokalen Mikrofinanzpartner (MFI) von Kiva für neue Kredite die Option [...]


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