Archiv für die Kategorie ‘USA’
Dienstag, 07. Oktober 2008
Kiva.org feiert den dritten Geburtstag. Kiva ermöglicht die Mikrofinanzierung von Kleinunternehmern in Entwicklungsländern durch Kredite von Privat. Rund 340.000 Geldgeber weltweit haben in den 3 Jahren über 90.000 Kredit im Wert von ca. 45 Millionen US$ ermöglicht. Die Rückzahlungsrate liegt bei 98,6% (mehr Statistiken).
Tags:Kiva, kiva.org, kredite, mikrofinanzierung
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Mittwoch, 01. Oktober 2008
In den USA ist heute der Launch von Loanio.com, einem weiteren Anbieter von P2P Krediten. Details siehe in den englischsprachigen Artikeln Loanio Launch und Loanio Launch II bei Wiseclerk.com. Der Start war schon über ein Jahr angekündigt verzögerte sich aber immer wieder (vermutlich aus regulatorischen Gründen).
In den USA konkurriert Loanio vor allem mit Prosper und Zopa um Anleger und Kreditnehmer. Die P2P Kredit Anbieter Globefunder und Lendingclub sind im Moment nur für Kreditnehmer offen (ebenfalls aus regulatorischen Gründen). Fynanz und Greennote richten sich an Studenten.

Tags:kredite, launch, loanio, loanio.com, markt, USA
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Mittwoch, 02. April 2008
In den USA bietet die Plattform Fynanz.com nun speziell für die Zielgruppe Studenten an. Dabei werden gleich mehrere Neuerungen in das Konzept der P2P Kredite eingebracht. Lange Laufzeiten von 10 oder 20 Jahren, variable (statt fixe) Zinssätze, Berücksichtigung akademischer Charakteristika statt reiner credit history bei der Feststellung der Bonität und maximale Kredithöhen von bis zu 160.000 US$ pro Kreditnehmer. Als Superlativ sind aber auch die Gebühren von 2,9 bis 6,9% der Kreditsumme (gestaffelt nach Bonität) für Kreditnehmer und 1% Servicing fee für Kreditgeber zu sehen.
Einen ausführlichen Bericht gibt es im P2P-Banking Blog.
Tags:fynanz, p2p kredite, studenten, studentenkredit, studentenkredite
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Samstag, 23. Februar 2008
Prosper.com hat heute die Möglichkeit geschaffen, dass Dritt-Applikationen Gebote für Kreditgeber abgeben. Ähnlich wie Bietagenten bei Ebay können nun also Bietprogramme bei Prosper über eine API-Schnittstelle automatisiert Gebote für Anleger abgeben. Anleger müssen diese Funktion lediglich in Ihrem Account freigeben.
Mögliche Anwendungsfelder sind:
- Bid sniper: Da es sich bei Prosper um (umgedrehte) Auktionen handelt, ist hier das Ziel der Gebotsabgabe kurz vor Schluß des Listings zum optimalen Zinssatz
- Automatische Umsetzung von Biet-Strategien: Zwar bietet Prosper mit den standing orders und den portfolio plans schon interne Möglichkeiten zur automatisierten Umsetzung eigener Strategien, aber noch komplexere Strategien sind mit Bordmitteln nicht umzusetzen. Der Mehrwert könnte bei den Dritt-Applikationen in der besseren Prognose des Ausfallrisikos (durch statistische Auswertungen) liegen. Die Applikation würde dann auf die Kredite mit dem besten Ertrag/Risiko Verhältnis bieten.
Es bleibt abzuwarten, welche Art von Applikationen an den Markt gehen und in welchem Maß Anleger bereit sind diesen “Vollmacht” über den Einsatz ihrer Gelder bei Prosper zu gewähren. Spannendes Thema.
Mehr dazu und zu weiteren Neuerungen bei Prosper gibt es bei Wiseclerk.
Tags:anlagestrategien, anlageverwaltung, api, automatisierung, bietagenten, gebote, neu, Prosper, prosper.com, tools
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Dienstag, 18. Dezember 2007
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit kurz zurückzublicken auf das Jahr in dem P2P Kredite über das Internet nach Deutschland kamen:
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Tags:2007, anlage, entwicklung, geld, jahresrückblick, kredite, p2p, peer, zinsen
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Mittwoch, 05. Dezember 2007
Gestern ist die US Website von Zopa live gegangen. Das Modell ist relativ ungewöhnlich. Anleger bekommen ein maximalen Zinssatz von 5,1% können aber auf Teile der Zinsen verzichten und einen niedriegeren Zinssatz festlegen (z.B. 3,8%) und mit der Differenz dann den Zinssatz senken, den der Kreditnehmer zahlt.
Eine Beschreibung erster Eindrücke gibt es bei Wiseclerk.com (in Englisch).
Tags:launch, Zopa, zopa us
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Donnerstag, 29. November 2007
Das Wall Street Journal meldet, dass der Launch von Zopa in den USA nächste Woche stattfindet. Nach über einem Jahr Ankündigungen und Verzögerungen ist der US Start eine Partnerschaft zwischen Zopa und amerikanischen credit unions (etwa vergleichbar zu Genossenschaftsbanken). Diese versprechen sich die Gewinnung neuer Mitglieder (siehe auch diesen Artikel).
Das Konstrukt ermöglicht, das weder dem Anleger noch dem Kreditnehmer Gebühren berechnet werden. Zudem ist der Anlagebetrag abgesichert und die Rendite wird laut Artikel nicht durch Zahlungsausfälle von Kreditnehmern beeinflusst. Auf Anlegerseite handelt es sich daher eher um einjährige Festgeldanlagen.
Tags:credit unions, genossenschaftsbanken, USA, Zopa, zopa.com launch
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Mittwoch, 31. Oktober 2007
Beim amerikanischen P2P-Kredit Service Prosper.com gab es beim letzten Update einige größere Änderungen. So steigt zum Beispiel der maximal erlaubte Zinssatz von bisher 29 auf 36 Prozent. Wesentlich verbessert wurde die Information über die vorraussichtliche Rendite die im Listing zum Zeitpunkt des Gebots angezeigt wird.

Neu ist, das die Abschätzung der Rendite (estimated return) nicht mehr auf Daten der Kreditratingagentur Experian beruht, sondern auf Prosper eigenen Kalkulationen basierend auf der tatsächlichen Entwicklung ähnlicher Kredite in der Vergangenheit. Je nach Kredit können die Auswirkungen drastisch sein.
In obigem Screenshot sinkt so die Rendite ausgehend von einem Nominalzins von 19,95% durch den Risikoabschlag von 15,81% die Gebühr von 1% und weitere Anpassungen auf magere 1%.
Prosper hat nun auch eine “authenticated” API Schnittstelle die es Dritt-Applikationen ermöglicht sich im Namen der Nutzer einzuloggen, sofern diese ihre Zugangsdaten der Dritt-Applikation zur Verfügung gestellt haben.
Bisher war Prosper ein Vorbild von Transparenz. Ab sofort sind alte Listings aber nicht mehr öffentlich einsehbar. Anleger sehen diese Änderung negativ, da sie die Möglichkeiten aus der Vergangenheit zu lernen und die eigene Anlagestrategie zu verbessern, stark einschränkt. Prosper begründet den Schritt mit Bestrebungen den Schutz der Privatspäre und den Datenschutz zu erhöhen.
Schließlich hat Prosper erste Schritte unternommen, um einen Handel zwischen den Anlegern von getätigten Invests zu ermöglichen. Ziel ist das Anleger in einem secondary market Kreditanteile kaufen und verkaufen können.
Tags:api, entwicklung, features, informationen, produktentwicklung, Prosper, prosper.com, rendite, schnittstelle
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Mittwoch, 24. Oktober 2007
Das Ebay Tochterunter- nehmen Microplace.com hat heute seine Online-Türen geöffnet.
Bei Microplace können private Anleger den Kampf gegen die Armut in Entwicklungsländern durch Kleinkredite unterstützen. Anleger wählen dazu ein Zielland und eine microfinance institution die schildert für welchen Zweck (Beispiel) die Kredite vergeben werden sollen. Anders als bei Kiva erhalten die Anleger Zinsen, im Moment liegen die Zinsen je nach Projekt bei 1,5 bis 3 Prozent. Die Laufzeit der Anlage beträgt 2 bis 3 Jahre.
Bei Microplace können derzeit nur Personen mit Wohnsitz in den USA Anleger werden. Sehr ähnliche Ziele verfolgt aber auch MyC4, das auch deutschen Anlegern offen steht.
(Quelle: Wiseclerk.com)
Tags:armut, kleinkredite, kredite, launch, Microplace, microplace.com, mikrofinanzierung, mikrokredite
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Montag, 22. Oktober 2007
Bei Kiva.org können Anleger zinslose Kredite an Kleinunternehmer in Entwicklungsländer vergeben. Inzwischen wurden durch über 130.000 Anleger Kredite im Wert von über 13 Mio. US$ vergeben.
Matt Flannery, CEO von Kiva, hat in einem Artikel einige adminstrative Herausforderungen, die damit verbunden sind, geschildert. Die Kredite werden durch lokale Partner, sogenannte microfinance institutions (MFI) verwaltet. Einige dieser MFIs haben inzwischen über 1000 Kredite zu verwalten. Die Pflege der Daten auf Kiva bereitet diesen Probleme, da der Internetzugang in den Entwicklungsländern teilweise sehr langsam ist. Das MFI muss 10 Seiten durchklicken, um einen Kreditantrag einzustellen. Inklusive Upload des Fotos kann dieser Vorgang 4-5 Minuten dauern. Dazu kommt dann die monatliche Pflege des Rückzahlungsstatus. Um hier Erleichterung zu schaffen, hatte Kiva schon Ende 2006 das System so umgestellt, dass das MFI nur im Negativfall, also wenn ein Kredit nicht nach Plan zurückgezahlt wird, einen Eintrag macht.
Dennoch war diese Pflege bisher wohl zu kompliziert, so dass MFIs häufig darauf verzichtet haben, Verspätungen bei den Rückzahlungen einzupflegen. Dadurch seien die Rückzahlungsstatistiken zu gut, so Flannery.
Kiva plant ferner Gruppenkredite (group loans) und Neuerungen bei der Handhabung des Wechselkursrisikos einzuführen.
(Quelle: Wiseclerk.com)
Tags:gruppenkredite, Kiva, kiva.org, matt flannery, mfi
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